Niederlage in Salzburg

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David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 13.12.2020 19:55 Uhr

SALZBURG/LINZ. Der LASK unterliegt dem FC Red Bull Salzburg auswärts mit 1:3. Die Athletiker gingen in der 28. Minute verdient in Führung, die Mozartstädter drehten das Spiel jedoch im zweiten Abschnitt durch Treffer von Daka, Berisha und Mwepu und schnappten sich so wieder die Tabellenführung.

Die Linzer, bei denen Gernot Trauner, Peter Michorl und Andreas Gruber in die Startformation zurückkehrten, waren wie gewohnt von der ersten Minute an bestrebt, dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. So setzte man sich früh in der Hälfte der „Bullen“ fest und kreierte gleich zu Beginn eine optische Überlegenheit. Das hochintensiv geführte Duell kam zunächst ohne konkrete Torchancen aus, die erste Annäherung gelang dem LASK in Person von Andreas Gruber, dessen Abschluss nach weitem Pass von Kapitän Gernot Trauner das Ziel aber letztlich klar verfehlte.

In der 28. Minute durften aktive und aggressive Schwarz-Weiße schließlich über den Führungstreffer jubeln. Reinhold Ranftl spielte einen Diagonalball auf den links postierten Thomas Goiginger, der wiederum in den Strafraum flankte, wo sich Johannes Eggestein gegen Wöber durchsetzte, um per Kopf zum 0:1 zu vollstrecken. Da beide Mannschaften darüber hinaus keine zwingenden Torchancen zuließen, ging es mit diesem Spielstand auch in die Halbzeitpause.

Goiginger hatte neuerliche Führung am Fuß

Die Salzburger bauten unmittelbar nach Wiederbeginn Druck auf und wurden dafür prompt belohnt. Junuzovic schlug einen weiten Pass auf Szoboszlai, der wiederum von links auf den zentral postierten Daka spielte, der Alexander Schlager aus kurzer Distanz mit einem eiskalten Abschluss keine Chance ließ (54.).

Sieben Minuten später schrammten die Athletiker denkbar knapp am erneuten Führungstreffer vorbei. Thomas Goiginger tauchte mit einer herrlichen Einzelaktion links in den Salzburger Strafraum ein, ließ einen weiteren Gegenspieler stehen, der Abschluss des Köstendorfers aus spitzem Winkel konnte aber von Stankovic mit einer starken Parade zur Ecke abgewehrt werden. Nur Sekunden später glückte auf der anderen Seite des Spielfelds den Hausherren der Führungstreffer.

Der intensiv angepresste Alexander Schlager spielte in Bedrängnis einen Ball auf Berisha, der prompt abzog und eiskalt auf 2:1 stellte (62.). In der 85. Minute waren es die Linzer, die die nächste konkrete Torchance der Begegnung produzierten. Husein Balic nahm zentral aus etwa 20 Metern Maß, sein strammer Schuss wurde aber von Stankovic abgewehrt. Nur zwei Minuten später versuchte es Philipp Wiesinger per Freistoß aus ähnlicher Distanz von halblinks, wieder war der Salzburger Schlussmann zur Stelle.

Der LASK drückte auch in der Folge auf den Ausgleich, weitere Torchancen konnten von der stabilen Defensive der Hausherren allerdings verhindert werden. Den Schlusspunkt setzten die „Bullen“ nach einem Konter in der 93. Minute, den der alleine auf das Tor der Linzer zustürmende Mwepu zum 3:1 abschloss.

Thalhammer über weite Strecken zufrieden

„Wir haben heute viel investiert, sind am Ende für unsere Intensität und Mentalität nicht belohnt worden. Die erste Halbzeit war richtig gut, da haben wir Salzburg viel abverlangt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs haben wir einige unserer Ballgewinne zu kurz weggespielt und Salzburg zeigte gutes Gegenpressing. Uns sind dann zwei Fehler unterlaufen, die auf diesem Niveau eben bestraft werden. Salzburg hat den ersten Ball oft direkt tief gespielt, dadurch gab es viele Lauf- und Kopfball-Duelle – unsere Jungs haben das aber über weite Strecken sehr gut verteidigt“, so Trainer und Sportdirektor Dominik Thalhammer nach dem Schlusspfiff.

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