Nach Ansturm auf oö. Skigebiete: Sicherheitskonzepte werden adaptiert
OÖ/HINTERSTODER. Nach dem regelrechten Ansturm auf die Skigebiete auch in Oberösterreich am gestrigen Sonntag, 27. Dezember, werden die Parkplätze nun weiter eingeschränkt, das Security-Personal aufgestockt und die Anstell-Bereiche erweitert.

„Die ersten Tage nach der Öffnung haben aufgrund der Wetterlage und auch feiertagsbedingt für die Skigebiete in Oberösterreich einen problemlos zu bewältigenden Zustrom an Wintersportbegeisterten gebracht. Der Sonntag hat hingegen aufgrund des Schönwetters zu einer ersten Belastungsprobe aufgrund der großen Besucherzahlen geführt. Auf der Basis dieser Erfahrungen werden daher nach Auskunft der Schigebiete die Sicherheitskonzepte in den Skiregionen entsprechend adaptiert, um auch bei einem großen Zustrom an Skifahrern und anderen Gästen die Einhaltung der Abstandsregelungen zu gewährleisten“, so der zuständige Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.
So werden die Parkplätze weiter limitiert, das Security-Personal aufgestockt und auch die geregelten Anstell-Bereiche weiter vergrößert. Appelliert wird auch, erst ab Mittag in die Skigebiete zu kommen, „denn da sind viele Gäste vom Vormittag wieder auf dem Heimweg und man kommt so bequem und ohne Staus auf die Piste“, so Achleitner.
Hinterstoder: Schon um 8 Uhr Schlangen
Helmut Holzinger, Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG erklärt den gestrigen Tag am Beispiel Hinterstoder: „Hinterstoder war auf den Ansturm ins Skigebiet aufgrund des herrlichen Wetters grundsätzlich gut vorbereitet. Überraschend war lediglich, dass alle Gäste sehr frühzeitig gekommen sind. Um 8 Uhr gab es bereits Schlangen vor der Rolltreppe und um 9 Uhr waren die 1.000 Parkplätze besetzt. Das Zusammenwirken zwischen der Asfinag, der Feuerwehr, der Polizei, den Medien und dem Skigebiet verlief reibungslos, um 9.15 Uhr wurde die Zufahrt Steyrbrücke gesperrt. Die Stauzonen am Morgen – unterer Kassenbereich, Rolltreppe, oberer Kassenbereich und Innenraum bei Kabinenbahn waren sehr stark frequentiert, konnten aber vom Personal unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen und Dank der Disziplin aller Gäste sehr gut gemanagt werden. Unter anderem wurde die Talabfahrt gesperrt, um weiteren Andrang aus dem Skigebiet zu verhindern. Die größte Herausforderung lag in der reduzierten Förderleistung, da nur 1.200 Personen statt 2.400 pro Stunde befördert werden konnten“, so Holzinger.
Zu Mittag seien rund 3.000 Gäste im Skigebiet gewesen, etwa ein Drittel davon sei aber um 12.30 wieder abgereist.
Auch in Hinterstoder werden nun die Sicherheitsmaßnahmen erhöht: Die Wartezonen werden um ein Drittel verlängert, Security und Ordner bei den Bahnen werden um ein Drittel aufgestock und die PKW-Stellplätze werden auf 850 reduziert.
„Auch in den anderen Skigebieten werden die Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der Erfahrungen nachjustiert. Es sind alle Verantwortlichen bemüht, ihren Gästen ein möglichst entspanntes und sicheres Skivergnügen zu bieten, aber auch an die Skibegeisterten appelliere ich, beim Anstellen entsprechend Abstand zu halten und konsequent eine FFP2-Maske zu tragen“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.


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