Sofia Polcanova blickt zuversichtlich in Richtung Tokio
LINZ. Am morgigen Mittwoch, 14.4.2021, sind es noch genau 100 Tage bis zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio: Österreichs Damen-Tischtennis-Team mit Sofia Polcanova, Liu Jia, Liu Yuan und Karoline Mischek ist dafür fix qualifiziert. Polcanova steigt nach ihrer Knie-OP im Mai ins Training zurück.

Die Triple-EM-Medaillen-Gewinnerin verbrachte die Corona-Zeit vor allem im Reha-Zentrum. Zunächst hatte die Linz-AG-Froschberg-Spielerin Anfang Mai 2020 eine Hüft-Arthroskopie zu überstehen, am 19. Februar folgte eine Arthroskopie am rechten Knie. „Gott sei Dank war das alles während der Corona-Pause. doch nun bin ich sehr zuversichtlich. Die erste Reha-Phase verlief sehr gut, jetzt folgt in der zweiten Phase der Muskelaufbau. Mein Arzt Dr. Hochgatterer sagt, dass ich ab Mitte Mai wieder an der Platte trainieren darf“, sagt die 26-Jährige und blickt positiv in die Zukunft: „Ich werde bestimmt das Bundesliga-Finale mit Froschberg bestreiten, dann möchte ich bei der EM in Warschau Ende Juni mein Bestes geben.“
Mixed-Doppel-Training im Fokus
Nach dem Bundesliga-Finale steht für Polcanova vor allem auch das Mixed-Doppel-Training mit Stefan Fegerl im Fokus. Die Vize-Europameister wollen die große Chance in Tokio nutzen. Vor Beginn der Verletzungs-Serie von Polcanova, aber auch von Fegerl, der an einer hartnäckigen Handgelenksverletzung laborierte, erreichten die beiden auf der World-Tour drei fünfte Plätze. Die Chance auf eine ÖTTV-Medaille war selten zuvor größer.


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