Cup-Finale: Ex-Profi Panis traut dem LASK eine Überraschung zu
LINZ. Zum ersten Mal seit 22 Jahren steht der LASK wieder im österreichischen ÖFB Cup-Finale. Dort treffen die Schwarz-Weißen heute um 20.30 Uhr auf den FC Red Bull Salzburg. Das Spiel findet im Klagenfurter Wörthersee- Stadion statt.

Am Tag der Arbeit können die LASK-Kicker Geschichte schreiben und erstmals seit 1965 den Cup-Pokal in die Höhe stemmen. Das letzte Mal standen die Linzer vor 22 Jahren im Finale des ÖFB-Cups, mussten sich jedoch dem Favoriten Sturm Graz nach dem Elfmeterschießen mit 2:4 geschlagen geben. Einer, der bei diesem Spiel die vollen 120 Minuten auf dem Feld stand, ist der ehemalige LASK-Profi Jügen Panis. „Ich kann mich noch sehr gut an das Finale erinnern. Sturm hatte damals die wohl beste Mannschaft des Landes. Wir gingen als klarer Außenseiter in die Begegnung. Dennoch haben wir ein richtig gutes Spiel gezeigt und waren meiner Meinung nach die bessere Mannschaft“, berichtet Panis. Er ergänzt: „Leider haben wir zu viele Chancen liegen gelassen. Wenn wir konsequenter vor dem Tor gewesen wären, dann hätte die Begegnung vielleicht einen anderen Verlauf genommen. Vom Elfmeterpunkt waren die Grazer dann einfach abgebrühter als wir.“
Gute Chancen
Angesprochen auf das heurige Cup-Finale sieht der ehemalige Profi die Chancen des LASK gar nicht so schlecht. „Über eine Saison hinweg ist Red Bull Salzburg nur schwer zu biegen. Das ist jedem klar. Dafür haben sie einen zu guten Kader. Das Cup-Finale ist jedoch nur ein Spiel. Ich sehe durchaus Chancen für die Linzer, den Titel zu gewinnen. Sie gehen als Außenseiter in das Spiel, können ohne Druck auftreten“, meint Panis. Und weiter: „Auch wenn die Leistungen des LASK in den letzten Wochen nicht gerade überragend waren, haben sie für mich eine extrem starke Mannschaft und brauchen sich vor keinem Gegner zu verstecken.“ LASK-Verteidiger Petar Filipovic glaubt ebenfalls an eine realistische Chance auf den Cup-Titel. „Wir haben in den vergangenen Spielen immer gezeigt, dass wir mit Salzburg mithalten können. Ich glaube fest an unsere Chance“, meint Filipovic.
Aus Fehlern lernen
Groß ist die Vorfreude auf das Cup-Finale bei LASK-Coach Dominik Thalhammer. „Wir können Geschichte schreiben. Die Fans haben in ganz Linz Plakate der Unterstützung aufgehängt. Wir spüren das in der Mannschaft und freuen uns sehr auf Samstag. Die Favoritenrolle ist klar: Salzburg ist der Favorit, wir sind der Außenseiter. Ich glaube auch, dass wir das Potential und die Werkzeuge haben, um für Salzburg eine Bedrohung zu sein. Dafür müssen wir aber in allen Phasen des Spiels perfekt agieren.“


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