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LINZ. Der FC Blau-Weiß Linz geht in der nächsten Saison eine Damen-Spielgemeinschaft mit der Union Kleinmünchen ein.

v. l.: Sportreferentin/Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, BW-Vorstand Sargon Mikhaeel, Kleinmünchen-Kapitänin Katharina Messthaler, BW-Geschäftsführer Stefan Reiter, Union-Kleinmünchen-Obfrau Christine Holzmüller (Foto: Blau-Weiß Linz)

Wussten Sie, dass das österreichische Fußballnationalteam bei der Europameisterschaft 2017 bis ins Halbfinale gekommen ist? Trainer war damals der heutige LASK-Trainer Dominik Talhammer. Oder haben Sie bemerkt, dass der Fußballclub SKN St. Pölten im Jahr 2017 unter den besten europäischen Fußballteams in der Champions League spielte? Tatsächlich handelt es sich in beiden Fällen um Frauenfußball.

„Fußball ist längst keine Männersache mehr“

Blau-Weiß Linz geht in der nächsten Saison eine Spielgemeinschaft mit der Union Kleinmünchen ein. „Für uns eine Herzensangelegenheit. So wie in unserer Präambel festgehalten, haben wir als Klub auch eine soziale und gesellschaftliche Verantwortung, auch für Frauen, die gerne Fußball spielen wollen“, betont mit Stephanie Höller die starke Frau im BW-Office.

„Die Aufmerksamkeit für Frauenfußball steigt jährlich und das völlig zurecht. Diesen Trend wollen wir jetzt mitnehmen - den motivierten und talentierten Linzerinnen eine Bühne geben. Noch dazu ist unser Partnerklub Union Kleinmünchen ein echter Name im österreichischen Frauen-Fußball“, so BW-Sportdirektor Tino Wawra zur neuen Spielgemeinschaft.

„Fußball ist längst keine Männersache mehr. Davor wollen auch wir uns nicht mehr verschließen“, erklären BW-Linz Vorstand Sargon Mikhaeel und Geschäftsführer Stefan Reiter. Der BW-Geschäftsführer hatte das „Projekt Frauenfußball“ beim Stahlstadtklub zuletzt mit Assistentin Stephanie Höller aktiv angetrieben.

„Gesellschaftliche Vorbildfunktion“

„Wir haben uns sehr gefreut, als der FC Blau-Weiß Linz mit der Idee einer Spielgemeinschaft an uns herangetreten ist. Mit einem starken Partner an unserer Seite wollen und werden wir uns weiterentwickeln. Besonders für unsere Spielerinnen werden wir die Rahmenbedingungen verbessern und dadurch die Basis für weitere sportliche Erfolge schaffen“, stellt Union-Kleinmünchen-Obfrau Christine Holzmüller klar. „Der Sport und ganz besonders der Fußball erfüllt neben der wichtigen Bewegungsförderung aufgrund seiner Breitenwirkung in der Öffentlichkeit auch eine gesellschaftliche Vorbildfunktion. Daher sind alle Bemühungen, die den Frauensport – ob im Nachwuchs oder auf professioneller Ebene – fördern und den Mädchen und Frauen eine gleichberechtigte Anerkennung bringen, zu begrüßen.

Linzer Sportreferentin begrüßt das Projekt

„Der Sport und ganz besonders der Fußball erfüllt neben der wichtigen Bewegungsförderung aufgrund seiner Breitenwirkung in der Öffentlichkeit auch eine gesellschaftliche Vorbildfunktion. Daher sind alle Bemühungen, die den Frauensport – ob im Nachwuchs oder auf professioneller Ebene – fördern und den Mädchen und Frauen eine gleichberechtigte Anerkennung bringen, zu begrüßen. Zudem startet diese Spielgemeinschaft unter den besten sportlichen Voraussetzungen, denn als gemeinsames Projekt des frischgebackenen Meisters der zweiten Fußball-Bundesliga und dem erfolgreichsten Linzer Frauenfußball-Verein entsteht eine weitere Top-Adresse im österreichischen Frauenfußball. Zu diesem zukunftsweisenden Schritt gratuliere ich allen Projektverantwortlichen sehr herzlich“, zeigt sich auch die Linzer Sportreferentin Karin Hörzing sehr erfreut über das Projekt.


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