Steelvolleys wollen Einzug in die Semifinal-Serie fixieren
LINZ. Die Steelvolleys Linz-Steg haben am Sonntag die Chance neuerlich in die Top Vier der AVL Women vorzudringen. Nach dem 3:0-Auswärtserfolg benötigen die Linzerinnen in der Viertelfinal-Serie Best-of-three gegen die Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz nur noch einen Sieg für den Aufstieg.

Nach über einem Monat Wettkampfpause inklusive corona- und verletzungsbedingter Ausfälle sind die Steelvolleys Linz-Steg am vergangenen Wochenende erfolgreich in die Playoffs gestartet. Gegen die Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz konnten sich die Linzerinnen zwar erwartungsgemäß durchsetzen, taten sich aber in einigen Phasen schwerer als erwartet. Die Steelvolleys befinden sich allerdings in guter Gesellschaft. In zwei der vier Viertelfinal- Duelle gewann die im Grunddurchgang schlechte platzierte Mannschaft. Für die große Sensation sorgte der Siebte Salzburg gegen den Zweiten VC Tirol. Die Mozartstädterinnen setzten sich mit 3:0 durch. So gesehen, war das Gastspiel am Erzberg für die Steelvolleys ein höchst erfolgreicher Auftritt.
Trainer Schwab: „Trainingswoche war wichtig für uns“
Trainer Roland Schwab erhofft sich dennoch eine Leistungssteigerung seines Teams: „Ausgerechnet direkt vor den Playoffs ist unser Trainingsrhythmus ziemlich über den Haufen geschmissen worden. Einige Dinge sind im Match nicht so rund gelaufen, wie wir es gewohnt waren. Der Sieg und die zusätzliche Trainingswoche sind daher ganz wichtige Faktoren für uns. Wir wollen am Sonntag keine Zweifel aufkommen lassen und den Aufstieg im ersten Anlauf fixieren. Das ist letztlich auch sehr wichtig, um vor dem Start der Halbfinalserie eine normale Vorbereitungswoche zu haben (Spiel 1 am 19.3., Anm.).“ Dabei kann Schwab auch wieder auf die US-Amerikanerin Marisa Cerchio setzen, die am vergangenen Wochenende aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung pausieren musste.


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