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LINZ. Die rot-weiß-roten Skicrosser hielten auf der Gugl ihr Sommertraining ab. Nebst Meet & Greet mit dem LASK stand auch eine Judo-Einheit mit Landestrainer Michael Winkler auf dem Programm.

Skicrosserin Katrin Ofner (WM-Silber 2023) hatte auf der Judomatte ihren Spaß. (Foto: GEPA pictures/Mathias Mandl)

Die WM 2025 in St. Moritz, die Olympischen Spiele 2026 in Italien und die Heim-WM 2027 im Montafon – vor den Skicrossern liegen bedeutende Jahre, auf die man vorbereitet sein will. „Mit den Sommerkursen stärken wir unser Teamgefüge. Mit Judo haben wir nicht nur eine interessante Sportart kennengelernt, sondern damit auch neue Trainingsreize gesetzt“, erklärt der sportliche Leiter Markus Gutenbrunner.

Johannes Rohrweck musste die Judo-Einheit zwar noch auslassen, dafür klappte das Ball-Jonglieren mit den LASK-Kickern schon wieder ganz gut: „Ich habe nach der Schulter-OP auch mein Knie in Ordnung bringen lassen, also wie beim Auto gleich das komplette Service gemacht“, sagte der Großraminger mit einem Augenzwinkern. „Ich bin auf einem guten Weg. Dazu kommt mir entgegen, dass die WM in St. Moritz erst im März 2025 (Anm.: am 22. Einzel, am 23. Team) stattfindet und bis dahin Zeit ist, um in Form zu kommen!“

Für seine Teamkollegen gab es auf der Matte keine Zurückhaltung. „Beim Judo wird der Körper ganz anders belastet als beim Training in der Kraftkammer, wo wir uns derzeit ja hauptsächlich aufhalten“, meinte Tristan Takats aus Böheimkirchen. Katrin Ofner aus Kobenz zog rasch einen Vergleich: „Wie auf der Piste willst du auch auf der Matte deine Gegnerin in Schach halten!“

Die Verbindung zwischen dem Skicross-Team und dem LASK stellte Klaus Kumpfmüller, Präsident des oö. Landesskiverbandes, her: „Für die Skicrosser ist es interessant zu sehen, wie der LASK im Team arbeitet und sich auf bevorstehende Aufgaben vorbereitet. Andererseits können sich die Fußballer die Herangehensweise des Skicross-Teams an die Wettkämpfe abschauen.“ Auch Christina Födermayr aus Utzenaich zog Parallelen: „Wir müssen in beiden Sportarten die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen. Ein kleiner Fehler kann bereits große Auswirkungen haben.“

Die Skicross-Weltcupsaison startet am 12. und 13. Dezember in Val Thorens in Frankreich.


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