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Linz statt Stanford: Steelvolleys-Neuzugang stellt Studium vorerst hinten an

Nora Heindl, 22.08.2024 09:45

LINZ. Die Oberbank Steelvolleys haben eine weitere Position im Kader besetzt. Die 24- jährige US-Amerikanerin Micaelle Larrieux wird die Linzerinnen auf der Diagonalposition verstärken. Hinter ihrer Verpflichtung steckt eine ungewöhnliche Geschichte. 

Die 24-jährige US-Amerikanerin Micaelle Larrieux wird die Linzerinnen auf der Diagonalposition verstärken. (Foto: Steelvolleys/Holzinger)

Seit vielen Jahren gehen für die Steelvolleys immer wieder US-Amerikanerinnen auf Punktejagd. Beinahe alle machen den Schritt nach Europa nach ihrem Universitätsabschluss. So auch die 24-jährige Micaelle Larrieux. Auf der Duke University, die im Ranking der weltbesten Universitäten auf Platz 26 geführt wird, schloss sie im Sommer ihre Bachelorstudien (Biomedical Engineering and Computer Science) erfolgreich ab.

Linz statt Stanford

Der nächste Schritt in ihrem Bildungsweg, ein Masterstudium, ist bereits vorprogrammiert, nun aber vorläufig verschoben. Es ist freilich nicht irgendein Masterstudium an irgendeiner Universität, sondern Mechanical Engineering an der Stanford University. Jene Universität in Kalifornien wird aktuell als zweitbeste Universität der Welt geführt.

Dass sich Larrieux trotz ihres Stipendiums zumindest vorläufig für Volleyball entschieden hat, bestätigt den großen Ehrgeiz der 24-Jährigen. „Wegen des Studiums habe ich den Sport trotz meiner großen Leidenschaft dafür immer etwas hintenangestellt. In den vergangenen Jahren habe ich viel Beachvolleyball gespielt. Das hat sich im Sommer besser mit den universitären Verpflichtungen verbinden lassen. Hallenvolleyball hat mich natürlich auch immer interessiert. Jetzt hat es gepasst und ich bin froh, dass ich in Linz die Möglichkeit bekomme, mich weiterzuentwickeln und mein Potential auszuloten. Mein Studium kann ich auch später fortsetzen“, so Micaelle Larrieux, die sich überall mit dem Spitznamen Mimi vorstellt.

„Larrieux ist ein Glücksgriff“

Für Steelvolleys-Coach Jakub Brecka ist Larrieux ein Glücksgriff: „Mimi ist wahnsinnig athletisch und für jeden Hinweis dankbar. Sie will sich verbessern und bringt viele wichtige Faktoren mit. Insofern passt sie perfekt ins Team.“

Dass Larrieux erst seit kurzem wieder in der Halle aktiv ist, sieht Brecka nicht als Manko. „Wir haben zwei Monate Zeit uns vorzubereiten und werden viele Testspiele bestreiten. Es gibt als genügend Möglichkeiten, um wieder mehr in diese Welt einzutauchen. Die Arbeit mit ihr macht richtig Spaß!“


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