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Blau-Weiß Linz verkündet Neuverpflichtungen vor Cup-Schlager gegen den LASK

Steiner Christoph, 29.01.2026 17:24

LINZ. Das heimische Fußballjahr 2026 beginnt mit einem echten Kracher: Der FC Blau-Weiß Linz trifft am Freitag, 30. Jänner, um 18 Uhr (live ORF1), im Viertelfinale des ÖFB-Cups auf den Stadtrivalen LASK. Unter der Woche verpflichteten die Blau-Weißen zwei neue Spieler.

Rund 17.000 Fans werden in der Raiffeisen Arena erwartet. Der Sieger des Spiels steht im Halbfinale. (Foto: TEAM FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)

Rund 17.000 Fans werden erwartet, wenn sich die beiden Linzer Traditionsvereine im Kampf um den Einzug ins Halbfinale zum insgesamt 95. Mal gegenüberstehen. 

Blau-Weiß Linz mit Verstärkungen und historischem Erfolg

Der Stadtrivale FC Blau-Weiß Linz steht zum ersten Mal seit der Vereinsneugründung 1997 ins Cup-Viertelfinale ein – dank Siegen gegen den SK Treibach und den SC Schwaz (jeweils 3:0) sowie einem dramatischen Erfolg im Elfmeterschießen gegen Hartberg.

Verstärkung erhielt das Team kurz vor dem Derby gleich doppelt: Der guineische Mittelfeldspieler Cheick Condé wechselt leihweise vom Serie-B-Klub Venezia FC zu den Blau-Weißen. Er bringt internationale Erfahrung mit – unter anderem aus der Schweiz, wo er 97 Pflichtspiele für den FC Zürich absolvierte, auch in der UEFA Europa League.

Nach der Verletzung von Torhüter Viktor Baier wurde zudem der 25-jährige Nico Mantl verpflichtet. Der Deutsche kommt ebenfalls leihweise mit Kaufoption vom FC Arouca aus Portugal. Er bringt Bundesliga-Erfahrung aus Salzburg mit und stand bereits bei mehreren internationalen Klubs im Tor.

LASK gut vorbereitet und voller Selbstvertrauen

Die Athletiker nutzten die vierwöchige Vorbereitung unter anderem für ein Trainingslager im türkischen Belek sowie fünf Testspiele. Dabei gab es vier Siege, unter anderem gegen die Young Boys Bern (3:0), ZSKA 1948 Sofia (2:1) und Jagiellonia Bialystok (4:1). Auch Zweitligaspitzenreiter SKN St. Pölten wurde mit 3:0 bezwungen. Lediglich im letzten Test gegen den SKU Amstetten setzte es eine 1:2-Niederlage.

„In der Mannschaft kribbelt es schon extrem, das wird ein richtig geiles Spiel. Die Stimmung wird richtig gut sein, wir wollen den Fans mit einer guten Leistung und einem Sieg etwas zurückgeben“, zeigt sich Kapitän Sascha Horvath voller Vorfreude.

Bilanz spricht für den LASK

In der laufenden Saison behielt der LASK bislang zwei Mal die Oberhand: Im Donaupark entschied Samuel Adeniran das erste Duell mit einem Goldtor, im Rückspiel in der Raiffeisen Arena trafen Christoph Lang und Krystof Danek zum 2:0-Sieg. Im Cup gab es in der Vergangenheit drei Aufeinandertreffen beider Klubs beziehungsweise ihrer Vorgänger: 1973 und 2002 siegte Blau-Weiß, 1988 setzte sich der LASK mit 3:2 durch.


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