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Online Redaktion, 17.05.2026 16:30

WIEN/ LINZ. Der Traum ist nach 61 Jahren Realität geworden: Mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg bei der Wiener Austria hat der LASK am letzten Spieltag der Admiral Bundesliga den Meistertitel fixiert. Nach dem Triumph im ÖFB-Cup holen die Linzer Athletiker das historische Double nach Oberösterreich – zum ersten Mal seit der legendären Saison 1964/65.

Foto: FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR
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Es ist vollbracht. Tausende mitgereiste LASK-Fans verwandelten die ausverkaufte Generali-Arena in Wien-Favoriten in ein Tollhaus aus Schwarz und Weiß. Der Mannschaft von Trainer Didi Kühbauer reichte vor dem Anpfiff theoretisch schon ein einziger Punkt, um den heranstürmenden Verfolger Sturm Graz im Fernduell auf Distanz zu halten. Doch die Linzer wollten keine Zweifel aufkommen lassen und legten ein meisterliches Finale aufs Parkett.

Zur Bildergalerie: Das LASK-Meisterstückl in Wien

Nervöser Beginn und erlösender Führungstreffer

Die Wiener Austria, für die es selbst noch um wichtige Punkte im Europacup-Rennen ging, präsentierte sich von Beginn an als der erwartet harte Brocken. Die 15.600 Zuschauer sahen eine flotte und giftige Anfangsphase. Die größte Chance der Gastgeber vereitelte LASK-Keeper Lukas Jungwirth in der 26. Minute, als er einen Kunstschuss von Austria-Stürmer Jojo Eggestein mit einer Glanzparade aus der Kreuzecke fischte.

Die Erlösung für die Oberösterreicher folgte in der 38. Minute: Nach einem unübersichtlichen Gestocher im Wiener Strafraum behielt Xavier Mbuyamba die Nerven, zog trocken ab und versenkte das Leder zur vielumjubelten 1:0-Führung im langen Eck. Der Auswärtssektor stand Kopf – der Meisterteller war zum Greifen nah.

Abgeklärte Linzer machen den Sack zu

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der LASK das Geschehen mit der Routine eines echten Champions. In der 50. Minute folgte die Vorentscheidung: Nach einem Foul im Strafraum zeigte Schiedsrichter Sebastian Gishamer auf den Punkt. Samuel Adeniran trat an und verwandelte den Elfmeter eiskalt zum 2:0.

Die Gegenwehr der „Veilchen“ war damit gebrochen. Den endgültigen Schlusspunkt unter eine historische Saison setzte Melayro Bogarde, der zum 3:0-Endstand traf und die Meisterparty endgültig einläutete. Während die Austria die Saison auf dem vierten Tabellenplatz abschließt, gab es beim LASK kein Halten mehr.

Ausnahmezustand von Favoriten bis nach Linz

Schon Minuten vor dem Abpfiff sangen die tausenden mitgereisten Linzer Anhänger lautstark: „Der LASK wird Meister wie 65!“ Nach dem Schlusspfiff brachen alle Dämme. Spieler, Trainerteam und Fans lagen sich in den Armen, während Didi Kühbauer sichtlich bewegt von seinen Spielern gefeiert wurde. Kühbauer hat die Athletiker mit einer Bilanz von 14 Siegen aus 22 Spielen seit seiner Rückkehr zu einer unaufhaltsamen Konstante geformt.

Die Feierlichkeiten, die am Wiener Verteilerkreis ihren Anfang nahmen, werden sich noch bis tief in die Nacht in die oberösterreichische Landeshauptstadt verlagern. In der Linzer Innenstadt und rund um die Raiffeisen Arena ist der Ausnahmezustand ausgebrochen. 61 Jahre nach dem ersten großen Coup der Vereinsgeschichte ist der LASK wieder die unumstrittene Nummer eins im österreichischen Fußball.

Tabelle Meistergruppe

1. LASK 

2. Sturm Graz

3. Red Bull Salzburg

4. Austria Wien

5. SK Rapid

6. Hartberg

Vollständige Tabelle inkl. Qualigruppe HIER.


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