JKU Astros: mit voller Fanpower in Wien
LINZ. Die JKU Astros standen am vergangenen Samstag, 27. Juni, erstmals in ihrer Geschichte im Finale des ACSL Summer Bowl, dem Endspiel der österreichischen College Liga.

Das Spiel vor 5.000 Studierenden auf der Hohen Warte in Wien ging zwar mit 45:7 klar an die Titelverteidigerin WU Wien, der Begeisterung der Linzer Fans gegenüber ihren Spielern tat das aber keinen Abbruch.
Nicht nur, dass sich rund 950 JKU-Studierende mit Bahn und Fanbussen bei 37 Grad in Richtung Wien aufgemacht hatten. Bei dem einen Touchdown, den die JKU erzielte, sprangen sie alle aus ihren Sitzen und schrien, als wäre die JKU gerade Weltmeister geworden.
„Für wen setzt du dich bei dieser Hitze in den Bus, kaufst ein Ticket nach Wien, verpasst eine Party daheim (Anm.: linzpride) und stehst dann drei Stunden in einem dunklen JKU-Shirt in der Sonne?“, sagt JKU Astros Manager Lorenz Wolf. „Das passiert nicht wegen eines Scores. Das passiert, wenn Menschen spüren, dass sie Teil von etwas sind, das größer ist als sie selbst.“
Für die Astros war allein die Finalteilnahme eine Sensation. Gegründet vor vier Jahren, lag man nach der Regular Season nur auf Platz fünf, dann Wildcard überlebt und Halbfinale gegen die bis dahin ungeschlagene Uni Wien gewonnen.
Der nächste Schritt: Donaupark Stadion
Welche Bedeutung der Sport an der JKU hat, zeigt sich längst nicht mehr nur auf dem Footballfeld. Auch die Basketball-Spieltage in der Kepler Hall stoßen während der Saison regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen.
„Spätestens nächstes Jahr ist es soweit, dann wollen wir nicht nur auf dem Campus zeigen, wie stark die JKU-Community ist, sondern mitten in Linz“, so Wolf. Gemeint ist das Donaupark Stadion mit einer Gesamtkapazität von rund 5.600 Zuschauern.


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