Finanzielle Verluste der Blutzentrale, der Rücktritt von Präsidiumsmitglied Christian Forsterleitner und eine angekündigte Prüfung der Finanzen durch den Landesrechnungshof - das OÖ. Rote Kreuz kommt derzeit nicht zur Ruhe.
Nun nahm OÖRK-Präsident Walter Aichinger Stellung zu Vorwürfen und Schwierigkeiten. Aichinger bestätigte, dass die Linzer Blutzentrale im Jahr 2014 aufgrund der geringeren Nachfrage nach Blutkonserven einen Verlust von etwa 350.000 Euro hinnehmen musste. Schon für dieses Jahr sei aber ein ausgeglichenes Budget angestrebt. Der von Landeshauptmann Josef Pühringer beantragten Prüfung durch den Landesrechnungshof sicht der RK-Präsident gelassen entgegen. Das Rote Kreuz werde regelmäßig von unabhängigen Wirtschaftsprüfern, dem Finanzamt und von der Gebietskrankenkasse überprüft. Die Finanzgebarung des Roten Kreuzes sei transparent, so Aichinger. Die Anschuldigungen des ehemaligen Präsidiumsmitglieds Forsterleitner, der den Umgang mit Informationen und demokratischen Rechten im OÖRK kritisierte, kann Aichinger nicht nachvollziehen. Alle Beschlüsse zur Blutzentrale seien demokratisch gefällt worden.
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