583 Fälle von illegaler Müllentsorgung in Linz seit Jahresbeginn
LINZ. Illegale Müllablagerungen beschäftigen den Ordnungsdienst der Stadt Linz weiterhin. Seit Jahresbeginn wurden bereits 583 Fälle verzeichnet. Bei einer Schwerpunktaktion im Linzer Süden gab es innerhalb einer Woche 28 Anzeigen. Den Betroffenen drohen Strafen von bis zu 8.500 Euro.

Im Mittelpunkt der jüngsten Kontrollen standen vor allem Standplätze von Altkleidercontainern. Dort landeten unter anderem ein Griller und Polstermöbel. Eine Person versuchte außerdem, Sperrmüll in einer angrenzenden Grünfläche zu entsorgen.
„Die aktuelle Bilanz zeigt klar, dass konsequente Kontrollen Wirkung entfalten. Die Präsenz des Ordnungsdienstes vor Ort trägt wesentlich dazu bei, die Sauberkeit im gesamten Stadtgebiet zu sichern. Gleichzeitig stärken regelmäßige Schwerpunktaktionen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und schützen das Stadtbild nachhaltig“, betont Sicherheits-Stadtrat Michael Raml (FPÖ).
Auch Ordnungsdienst-Geschäftsführer Mario Gubesch verweist auf die bestehenden Entsorgungsmöglichkeiten: „Die illegale Entsorgung von Unrat ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine massive Beeinträchtigung unserer Lebensqualität und der Umwelt.“
Die Schwerpunktkontrollen sollen auch künftig an verschiedenen Standorten in Linz fortgesetzt werden.








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