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LINZ. Mit der geplanten Schließung vieler Bäder in Oberösterreich kommt eine noch höhere Belastung auf die ohnehin schon überlasteten Linzer Bäder zu.

Bewegung und Spaß für viele Kinder - viele oberösterreichischen Bäder könnten dem Sparstift zum Opfer fallen
Geht es nach einer Bäderstudie des Landes OÖ, soll die Anzahl der Hallen- und Freibäder um die Hälfte reduziert werden. Doch schon jetzt sind mehr als 40 Prozent der Badegäste der Linz AG Bäder Nicht-Linzer. Darüber hinaus nutzen 50 Schulen und Vereine aus 40 anderen Gemeinden regelmäßig die Linzer Bäder, was schon jetzt zu Engpässen führt. Dabei sind die Eintrittspreise bei weitem nicht kostendeckend. Die Kosten für die Subventionierung tragen allein die Linz AG und die Stadt Linz – auch die rund 1,5 Millionen Euro für Nicht-Linzer. Dementsprechend fordert die Stadt Linz, dass jene Gemeinden, die überörtliche Aufgaben erfüllen, dafür vom Land auch entsprechende finanzielle Mittel erhalten sollen. Denn die Bäder sind nicht nur eine beliebte Freizeitgestaltung, sie erfüllen auch einen wichtigen gesundheitspolitischen Auftrag, gerade in einer Zeit, in der sich viele Kinder zu wenig bewegen. „Ich verstehe die Proteste und Sorgen aus Gemeinden. Die Studie kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein“, bestätigt Landesrat Entholzer, der eine Bewertung der Studienergebnisse und die Festlegung einer weiteren Vorgehensweise fordert.

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