Gemischte Bilanz für den Linzer Hafen
LINZ. Der Linzer Hafen hatte im Vergleich zu 2013 weniger Umschlag, bleibt aber trotzdem der in Österreich wichtigste Hafenstandort.

79,3 Millionen Tonnen Fracht wurden im Vorjahr im Verkehrskorridor entlang der österreichischen Donau befördert, davon aber nur 12 Prozent auf der Wasserstraße. Damit ist der Verkehrsanteil der Wasserstraße ebenso seit Jahren rückläufig wie auch der Verkehrsanteil der Schiene. Dazugewonnen hat zuletzt nur die Straße. Und das obwohl umweltpolitisch das Verkehrsmittel Schiff nahezu unschlagbar ist: mit identem Energie-Input kann eine Tonnage auf dem Schiff 3,7 Mal so weit transportiert werden wie mit einem LKW. In den Hafenanlagen der Voest wurden im Vorjahr 3,193 Millionen Tonnen umgeschlagen, in den Hafenanlagen der Linz AG (Handelshafen und Tankhafen) waren es in Summe 1,1 Millionen Tonnen. Der Voest-Hafen verlor dabei gegenüber 2013 Tonnagen von -10,3 Prozent. Die Häfen der Linz AG büßten -5,5 Prozent ihrer Tonnagen ein. Dennoch bleibt Linz im österreichweiten Vergleich der mit Abstand wichtigste Hafen-Standort: von den 8,6 Millionen Tonnen Gütern, die im Jahr 2014 an der österreichischen Donau verladen oder entladen wurden, wurden 49,9 Prozent in Linzer Hafenanlagen manipuliert.


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