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Durch die geplante zweite Schienenachse können ab 2020 über 32.000 Arbeitsplätze direkt mit der Straßenbahn erreicht werden, darüber hinaus sollen 30.000 Anwohner von der neuen Linie profitieren.

Die neue Schienenachse wird zu 55 Prozent unterirdisch geführt werden. Foto:Wodicka
Die neue Schienenachse wird zu 55 Prozent unterirdisch geführt werden. Foto:Wodicka

Über 100.000 Menschen nützen täglich die Linzer Straßenbahn. Die Linien 1, 2 und 3 stoßen aber an ihre Kapazitätsgrenzen. Besonders im Bereich zwischen Hauptplatz und Bahnhof gibt es während der Verkehrsspitzen kaum noch Möglichkeiten die Intervalle zu verkürzen. Um die Linien zu entlasten entsteht im Osten der Stadt eine zweite Schienenachse, die mit dem bisherigen Netz verknüpft werden soll um so das Angebot merklich zu verbessern.Ähnlich wie auch schon auf der bereits bestehenden Achse, sollen auch auf den neuen Gleisen mehrere Linien verkehren, die unterschiedliche Ziele direkt ansteuern. In manchen Bereichen werden sich für die Fahrgäste die Fahrzeiten merklich verkürzen. Braucht man derzeit für eine Fahrt vom Mühlkreisbahnhof zum AKh 21 Minuten, wird man mit der neuen Linie nur neun Minuten unterwegs sein. Laufen die Vorbereitungen und Bauarbeiten nach Plan könnten die ersten Straßenbahnen Ende 2020 auf der neuen Achse verkehren.

Brückenlösung Ob die Eisenbahnbrücke durch eine neue Brücke ersetzt, oder durch eine zusätzliche Brücke ergänzt wird (Abstimmung am 27. September), wird sich auf den Zeitplan für die Errichtung der Schienenachse nicht auswirken. Bürgermeister Klaus Luger favorisiert weiterhin klar die Errichtung einer neuen Brücke. Die Straßenbahntrasse könnte so einfacher über die Donau geführt werden. Luger stellt aber klar, dass die Donauquerung auch mit einer zweiten Brücke „verkehrstechnisch lösbar“ wäre.


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