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OÖ/LINZ. Bildungs-Landesrätin Doris Hummer war Gastgeberin der Konferenz der ­Bildungslandesräte in Linz, bei der auch Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek zu Gast war. Heinisch-Hosek stimmte bei diesem Länderaustausch der Idee zu, die Schulsprengel für Neue Mittelschulen (NMS) zu öffnen. Damit können die Familien in Oberösterreich selbst frei entscheiden, welche Schule die Kinder besuchen. „Wir werden das umgehend in die Tat umsetzen“, kündigt Hummer an. 

  1 / 2   Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit Bildungs-Landesrätin Doris Hummer Foto: Land OÖ/Kraml

Die Konferenz, an der alle Bildungslandesräte der Bundesländer teilnahmen, befasste sich mit zahlreichen Themen aus den Bereichen Schule, Erwachsenenbildung und Elementarpädagogik. Eckpunkte: Ein besseres Einsetzen der Mittel zur Verbesserung der NMS, Entrümpelung der Lehrpläne, Verbesserung der Zusammenarbeit von Kindergarten und Volksschule, Stärkung der Schulautonomie und auch die Integration von Flüchtlingskindern in den Schulalltag.

Gefordert wird von den Bildungsreferenten auch die Aufstockung der Mittel für sonderpädagogische Maßnahmen, durch einen flexibleren Rahmen. Das Geld soll dafür direkt zum Unterrichtsbudget wandern, um es je nach Notwendigkeit ausbezahlen zu können.

Noch keine Einigung hat sich bei der Notengebung abgezeichnet. Oberösterreichs Landesrätin Doris Hummer wünscht sich hier eine Rückkehr zur fünfteiligen Notenskala.

„Heimat für Flüchtlingskinder in Klasse“

Thema des Landesaustausches war auch, wie die Schulen mit Flüchtlingskindern umgehen sollen. „Jedes Kind soll in einer Klasse eine Heimat finden“, so die Bildungsminsiterin. Sie fordert daher auch 25 Millionen Euro aus dem Sondertopf für die Integration von Flüchtlingen. „Mehr wäre natürlich wünschenswert“. Die Kinder sollen als außerordentliche Schüler in Klassen geführt werden, nebenbei seien Sprachkurse und auch neue Unterstützungsformen wie mehrsprachige mobile Einsatztemeams nötig.

Ziel der Bildungsreformdebatte, deren Ergebnisse am 17. November vorliegen sollen: „Alle Doppelgleisigkeiten“ in der Verwaltung zu beseitigen. „Die Bundesregierung hat sich vorgenommen am 17. November auf der einen Seite zum Thema Schulverwaltung eine gemeinsame Lösung vorzulegen, als auch zum Thema Bildungsreform Inhalte“, so Heinisch-Hosek. Sie sieht darin nicht nur ein Schulverwaltungsprogrogramm sondern auch die Vorgabe, eine Schule der Zukunft gemeinsam gestalten.


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