Die Landtagswahlen sind entschieden
LINZ. Tips hat die Landtagswahl mitverfolgt und hat auch Ergebnisse und Kommentare: Die ÖVP ist zur Zeit trotz Verlusten nach wie vor auf Platz Eins. Der große Gewinner ist die FPÖ.

Das vorläufige nichtamtliche Ergebnis:
1. ÖVP..........37,44 Prozent2. FPÖ..........30,87 Prozent3. SPÖ..........17,67 Prozent4. Grüne.......9,68 ProzentDie Neos haben mit 3,34 Prozent den Einzug in den Landtag nicht geschafft. Ebensowenig die KPÖ mit 0,64 Prozent, die CPÖ mit 0,37 Prozent.
Die Wahlbeteiligung liegt bei 83 Prozent.
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Schon mehr als 70 Prozent der Stimmen für die Landtagswahl sind ausgewertet. Die Zahlen sind nach wie vor nahezu unverändert:
Die ÖVP ist nach wie vor unverändert bei 36,2 Prozent. Kleine Änderungen im Bereich von 0,1 Prozent gibt es bei FPÖ, Neos und SPÖ. Die FPÖ liegt bei 31,1 Prozent. Die SPÖ schafft zur Zeit 18,3 Prozent, die Grünen 10,1 Prozent und die Neos mit 3,4 Prozent.
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Die „Elefantenrunde“ im Linzer Landhaus ist vorbei, Tips hat die wichtigsten Statements zum Nachlesen:
Der große Gewinner der Wahl, Spitzenkandidat der FPÖ Manfred Haimbuchner zeigt sich zufrieden:“Ich nehme dieses Ergebnis mit großer politischer Demut entgegen und stehe allen Parteien für Gespräche offen gegenüber. Ich habe vor der Wahl gesagt, dass die stimmenstärkste Partei den Landeshauptmann stellen wird, das ist wie zu erwarten die ÖVP. Wir werden hier keine politischen Experimente machen. Ich erwarte mir, dass auf Augenhöhe verhandelt wird. Die Menschen in diesem Land haben gezeigt, dass sie eine Veränderung wollen.“
Enttäuscht ist man bei der SPÖ - Spitzenkandidat Reinhold Entholzer dazu:“Diese Niederlage ist eine schmerzliche Niederlage. Es war ein europäisches Thema, das diese Wahl bestimmt hat. Wir haben die richtige Entscheidung getroffen, dass wir uns klar hinter die Menschen stellen. Ich bin weder ein Sesselkleber, noch laufe ich in schwierigen Zeiten davon. Wir werden das gemeinsam entscheiden. Die Wahl war eine Diskussion über die Flüchtlingsfrage und Europa.“ Die SPÖ hat speziell bei ihrer Stammwählerschaft massiv verloren: 61 Prozent der Arbeiter haben FPÖ gewählt.
Bei der ÖVP zeigt man sich bereit für Gespräche. Landeshauptmann Josef Pühringer dazu:“Im Wahlkampf-Finish ist es zu einem Stechen zwischen ÖVP und FPÖ gekommen - das ist zu unseren Gunsten ausgegangen. Wir haben bei dieser Wahl einen Preis bezahlt, den wir nicht verschuldet haben. Es haben jene die Mehrheit bekommen, die die verständlichen Ängste und Sorgen der Menschen verstärkt haben. Wir werden mit allen Sondierungsgespräche führen und anschließend in Verhandlungen eintreten. Ich schließe am heutigen Abend nichts aus und nichts ein.“
Rudi Anschober, Spitzenkandidat der Grünen zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis und geht davon aus, dass sich da noch etwas zu Gunsten der Grünen bewegt.
Auch NEOS-Chefin Judith Raab hofft noch auf einen Zugewinn und damit auf einen möglichen Einzug in den Landtag
Sämtliche Parteichefs legen sich jedoch noch nicht auf mögliche Koalitionen fest - als stimmenstärkste Partei will die ÖVPmit allen reden. Pühringer legt sich noch nicht fest, ob er die gesamte Legislaturperiode als Landeshauptmann regieren will.
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Kleine Änderungen hat es bei den neuesten Hochrechnungen gegeben. Diese sehen die ÖVP bei 36,2 Prozent. Die FPÖ liegt nach wie vor bei 31 Prozent. Die SPÖ schafft zur Zeit 18,4 Prozent, die Grünen 10,1 Prozent und die Neos mit 3,3 Prozent.
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Auch die Wahlgewinner der FPÖ sind inzwischen im Landhaus eingetroffen. Auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner ist vor Ort. Ernste Mienen bei der ÖVP: Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer und Klubobmann Thomas Stelzer sowie Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl ist die Niederlage deutlich anzusehen.
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Langsam füllen sich die Plätze im Linzer Landhaus. Reinhold Entholzer und Rudi Anschober sind bereits eingetroffen, auch die Gattin von Landeshauptmann Josef Pühringer, Christa Pühringer, ist eben gekommen. FPÖ-Klubobmann Günther Steinkellner ist da, von Manfred Haimbuchner ist noch nichts zu sehen. Auch Landeshauptmann Pühringer lässt noch auf sich warten.
Hochstimmung herrscht bei der FPÖ. Jubel brandete im AEC Linz, in dem die FPÖ Funktionäre auf die Ergebnisse der Landtagswahl erwarteten auf, als die erste Hochrechnung veröffentlicht wurde.
Die FPÖ gewinnt massiv hinzu, kann ihr letztes Ergebnis aus dem Jahr 2009 vermutlich verdoppeln und liegt bei rund 31,5 Prozent der Wählerstimmen. „Die Zugewinne haben mich überrascht“, so FPÖ-Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner in einer ersten Stellungnahme.
Haimbuchner betont, dass die FPÖ, auch wenn es rechnerisch möglich wäre, nicht versuchen wird, den Landeshauptmann zu stellen. „Die stärkste Partei soll den Landeshauptmann stellen, ob der Pühringer heißt oder anders, ist eine Frage, mit der wir uns nicht beschäftigen“, so der FP-Spitzenkandidat.
Eine Koalition mit der ÖVP kann man sich bei der FPÖ vorstellen. Man habe schon bisher konstruktiv mit anderen Parteien zusammengearbeitet. „Es gibt aber keinen Grund sich anzubiedern, wir sind ja nicht am Heiratsmarkt“, so Haimbuchner.
Wen die FPÖ neben Manfred Haimbuchner als Landesrat nominieren wird, steht noch nicht fest und soll auch nicht Thema am Wahlabend werden. „Wir werden im Präsidium einen Vorschlag erarbeiten und diesen dann am Landesparteitag präsentieren“, so Haimbuchner.
Detlef Wimmer erwartet natürlich auch in Linz ein starkes Ergebnis. Auch wenn die Vergangenheit gezeigt habe, dass man in den Städten nicht ganz so stark sei wie auf dem Lande, so der Linzer Sicherheitsstadtrat. Das OÖ-Ergebnis sei ein großartiger Vertrauensvorschuss für die FPÖ. „Ab jetzt werden alle Augen auf uns gerichtet sein“, so Wimmer.
Das Ergebnis sei ein Erfolg der gesamten freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft, betont Manfred Haimbuchner. Zu den ersten Gratulanten zählten Bundesobmann H.C. Strache und Generalsekretär Herbert Kickl.
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Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer ist als erster Spitzenkandidat im Landhaus eingetroffen und wird für das Interview vorbereitet. Und auch der Spitzenkandidat der Grünen Rudi Anschober ist schon im Landhaus.
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Die neusten Hochrechnungen sehen die ÖVP bei 36,3 Prozent. Die FPÖ liegt nach wie vor bei 31,5 Prozent. Die SPÖ schafft zur Zeit 18,1 Prozent, die Grünen 10 Prozent und die Neos mit 3,2 Prozent.
Im Landhaus Linz heißt es jetzt warten auf die Landesspitzen . In den nächsten Minuten werden die Spitzenkandidaten der Parteien erwartet, die eine erste Einschätzung der Ergebnisse abgeben werden. Lange Gesichter gibt es hier bei Vertretern der SPÖ, bei den Grünen wechseln derzeit Freude über die eigenen Zuwächse und die Verluste des bisherigen Koalitionspartners. Uneingeschränkte Jubelstimmung herrscht bei Vertretern der FPÖ, es gibt erste Mutmaßungen über die personelle Besetzung des dritten Landesratspostens. Bei den Verlierern der Wahl will man sich auf Personaldiskussionen noch nicht einlassen.
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Laut den neuen Hochrechnungen steht die ÖVP bei 36,5 Prozent. Im Vergleich zur ersten Prognose ist die FPÖ gleich geblieben und liegt bei 31,5 Prozent. Die SPÖ schafft zur Zeit 17,9 Prozent, die Grünen 10 Prozent und die Neos mit 3,2 Prozent.
Bei der SPÖ zeigt man sich enttäuscht und schockiert. Zum Ergebnis von unter 20 Prozent meint Clubobmann Christian Makor:“Das war in allen Szenarien nicht vorgesehen und das ist ein Drama.“ Man sieht auch in der Zentrale die große Betroffenheit aller Helfer. Laut Makor wird es Konsequenzen geben - welche und ob auch personelle darunter sind, darüber wird die SPÖ in den nächsten Tagen entscheiden. Spitzenkandidat Reinhold Entholzer hat ebenfalls nicht mit diesem Ergebniss gerechnet. Vor allem ist er überrascht, dass das Thema Asyl die Wahlen so beeinflusst hat: „Leider war es kein Oberösterreich-Wahlkampf. Die Ängste der Menschen sind zu groß. Wir konnten es nicht vermitteln, dass wir hier in Oberösterreich ordentlich aufgestellt sind.“Zu mäglichen Konsequenzen in der SPÖ wollte Entholzer keine Stellung abgeben.
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Die ersten Hochrechnungen sind da. Laut Prognosen hat es die ÖVP nicht geschafft, die 40-Prozent-Marke zu halten, sondern verliert ca. 11 Prozent und fällt auf 35,8 Prozent. Knapp dahinter: die FPÖ, die ihr Ergebnis von 2009 verdoppeln konnte und knapp hinter der ÖVP auf Platz zwei liegt. Die SPÖ holt 17,9 Prozent, die Grünen 10,2 Prozent. Die Neos haben laut dieser ersten Prognose den Einzug in den Landtag mit 3,7 Prozent knapp verpasst. Das Bedeutet 21 Mandate für die ÖVP (-7), 19 für die FPÖ (+10), 10 für die SPÖ (-4) und 6 für die Grünen (+1). Die Schwankungsbreite liegt bei derzeit drei Prozent. Ein Machtwechsel ist also derzeit rechnerisch nicht auszuschließen.
Die Stimmung in der ÖVP-Zentrale ist gedrückt, eine Stellungnahme von Landeshautpmann Josef Pühringer steht noch aus. Ladesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer kommentiert: „Das war eine Wahl im Ausnahmezustand, eine Wahl, um der es nicht um Oberösterreich ging. Jetzt geht es um Platz eins. Dass an sich nicht freut über so ein Ergebnis ist klar, aber das war eine Wahl, wo es nicht um Oberösterreich ging. Gott sei Dank haben wir bis zum Schluss klar gemacht, dass es darum geht, dass Josef Pühringer Landeshauptmann blleibt und das ist uns offensichtlich gelungen. „
Betretenes Schweigen herscht in der Zentrale der SPÖ.


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