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LINZ. Nach der heutigen Sitzung des Sicherheitsbeirates Linz AG Linien wurde es auch offiziell bestätigt: In den 29 Cityrunner 2, die bereits über die notwendigen technischen Voraussetzungen verfügen, werden voraussichtlich ab Jahresbeginn 2017 die Videoaufzeichnungen aktiviert. 

72 Stunden lang sollen die Daten der Videokameras künftig gespeichert werden. Foto: Weihbold
72 Stunden lang sollen die Daten der Videokameras künftig gespeichert werden. Foto: Weihbold

„Dazu sind noch die Genehmigung zur Aufzeichnung durch die Datenschutzbehörde sowie der Einbau von Speichereinheiten in den Fahrzeugen notwendig. Die Inbetriebnahme wird voraussichtlich mit Jänner 2017 erfolgen“, fasst Jutta Rinner, die Vorstandsdirektorin der LINZ AG, zusammen. Die Daten sollen künftig 72 Stunden lang gespeichert werden, ehe sie vernichtet werden.

Auch neue Obusse mit Kameras

In einem weiteren Schritt werden auch alle 20 neuen Obusse mit einer Videoaufzeichnung ausgestattet. „Die ersten neuen Doppelgelenk-Obusse werden nächstes Jahr nach Linz geliefert und im Fahrbetrieb eingesetzt. Bis zum Jahr 2019 sollen dann alle Obusse ausgetauscht sein“, so Rinner.

Bürgermeister Klaus Luger (Aufsichtsratsvorsitzender LINZ AG) betont: „Das bestehende Sicherheitskonzept der LINZ LINIEN funktioniert sehr gut. Wir haben uns aber in Abstimmung mit den Experten zu diesem Schritt entschlossen, zusätzlich zu den jetzigen Maßnahmen auch die Videoaufzeichnung zu aktivieren. Wir brauchen zufriedene Fahrgäste bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn diese aus subjektiven Gründen die Öffis als unsicher empfinden und weniger nützen, wäre dies auch für die Verkehr-Situation in der Stadt nicht wünschenswert.“


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