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LINZ. Mit Zustimmung von SPÖ, FPÖ, ÖVP, Grüne und NEOS hat der Linzer Gemeinderat Donnerstag Nachmittag mit breiter Mehrheit die Gründung der neuen Holding-Gesellschaften für die Unternehmensgruppe der Stadt Linz beschlossen.

Auch die Linz AG wird Teil der neuen Holding. Foto: Weihbold
Auch die Linz AG wird Teil der neuen Holding. Foto: Weihbold

Mit der Zusammenführung der städtischen Unternehmen unter ein gemeinsames Dach wird ein wichtiger und zentraler Baustein der neuen Linzer Finanzpolitik umgesetzt. „Nach der Magistratsreform setzen wir mit dem heutigen Beschluss den nächsten wichtigen Schritt für Linz. 11.000 Mitarbeiter und 5 Milliarden Euro Vermögen der städtischen Unternehmen werden unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt. Damit garantieren wir auch weiterhin die besten Serviceleistungen für die Linzerinnen und Linzer“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Gemeinsamer Beschluss

„Der heutige Fünf-Parteien-Beschluss im Gemeinderat ist ein großer Tag für die Stadt Linz, weil wir damit ein zentrales Element der Neuaufstellung der Stadt Linz und ihrer Finanzen beschlossen haben. Ich bedanke mich für die konstruktive Mitarbeit aller Parteien. Das ist ein wichtiges Signal der Einigkeit und für unseren gemeinsamen Kurs in der Stadtregierung“, ist Finanzreferent Vizebürgermeister Christian Forsterleitner überzeugt. Auch letzte Bedenken die im Vorfeld noch geäußert wurden konnten rechtzeitig aus dem Weg geräumt werden. Bei den Grünen zeigt man sich dementsprechend erfreut, dass es regelmäßig Berichte an den Gemeinderat geben wird, welche die Transparenz sicher stellen sollen.

Kontrolle durch den Gemeinderat

Mit dem heutigen Gemeinderatsbeschluss wurde die Basis für die neuen Holding-Gesellschaften gelegt. Damit können die städtischen Beteiligungen in den nächsten Wochen rechtlich unter ein gemeinsames Dach zusammengeführt werden. Gemeinsame Muttergesellschaft ist die Unternehmensgruppe Stadt Linz Holding GmbH, darunter entstehen als Tochtergesellschaften unter anderem zwei Branchenholdings mit ähnlichen Geschäftsinhalten. Wichtige Geschäftsfälle werden dabei auch in Zukunft in der Zuständigkeit des Gemeinderats als oberstes demokratisch gewähltes Organ bleiben.


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