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LINZ. Die Energie AG Oberösterreich (EAG) beziffert den Schaden nach dem Sturm, der am 18. und 19. August mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern über das Land gezogen ist, mit mehr als 2,5 Millionen Euro. Das berichtete das Unternehmen am Dienstag. Die orkanartigen Böen rissen etliche Bäume aus und richteten vor allem im Inn- und Mühlviertel schwere Schäden an den Leitungen an.
 

Die orkanartigen Böen rissen etliche Bäume aus. Foto: APA/MANFRED FESL
Die orkanartigen Böen rissen etliche Bäume aus. Foto: APA/MANFRED FESL

Das Stromnetz war an rund 150 Stellen unterbrochen, vor allem Mittel- und Niederspannungsleitungen. Der Großteil der rund 150.000 betroffenen Haushalte konnte binnen weniger Stunden wieder mit Strom versorgt werden, berichtete EAG-Generaldirektor Werner Steinecker. Die Vollversorgung war rund 36 Stunden nach dem Sturm wiederhergestellt. Rund 200 Mitarbeiter standen dafür im Einsatz.

Nahezu abgeschlossenes Verkabelungsprogramm

Positiv hat sich laut Energie AG das nahezu abgeschlossene Verkabelungsprogramm auf der Mittelspannungsebene ausgewirkt, das nach den Stürmen „Kyrill“ und „Emma“ in den Jahren 2007 und 2008 gestartet worden war und im Rahmen dessen u.a. 470 Kilometer Freileitungen verkabelt wurden. Ohne diese Maßnahmen wäre die Zahl der betroffenen Kunden „sicher um bis zu 100.000 höher gelegen“, schätzte Technikvorstand Stefan Stallinger.

Arbeiten dauern mehrere Wochen

Derzeit werden nach wie vor einige Gebiete durch Ersatzschaltungen und -leitungen versorgt. Laut EAG werden die Arbeiten bis zum vollständigen Wiederaufbau des Stromnetzes noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Das Unwetter hatte nicht nur im gesamten Bundesland etliche Bäume entwurzelt sowie Häuser, Straßen, Autos und Stromleitungen beschädigt, sondern in St. Johann am Walde im Bezirk Braunau auch ein Festzelt zum Einsturz gebracht. Dieses Unglück forderte zwei Tote und rund 120 zum Teil Schwerverletzte.


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