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LINZ. In seltener Eintracht verabschiedeten alle Parteien am vergangenen Donnerstag eine Resolution und einen Appell an das Land Oberösterreich, vorhandene Park&Ride-Plätze umzusetzen, neue zu schaffen sowie neue ÖV-Angebote aus dem Umland zu erschließen.

Staugeplagtes Linz – 180.000 Fahrzeuge drängen sich täglich durch die Stadt. Foto: Weihbold
Staugeplagtes Linz – 180.000 Fahrzeuge drängen sich täglich durch die Stadt. Foto: Weihbold

Aufgrund der notwendig gewordenen Sperre des Jahrmarktgeländes für das Dauerparken wollen alle Gemeinderäte gemeinsam vermeiden, dass die Bevölkerung in Urfahr unter dem steigenden Parkdruck zu leiden hat.

Die Linz Linien werden zudem darin ersucht, in Kooperation mit anderen Verkehrsunternehmen an erweiterten Angeboten öffentlicher Verkehrsmittel zu arbeiten. Zudem ergeht der Auftrag an den städtischen Verkehrsreferenten Markus Hein (FPÖ), für Urfahr ein Bewohnerparkkonzept auszuarbeiten.

„Wunsch der Bevölkerung“

„Der Wunsch nach Ausbau von Park&Ride rund um Linz kam bei unseren Veranstaltungen „60 Minuten fürs Parken“ auch von der Bevölkerung. Vorrangig wäre es sinnvoll, alle bereits fertigen Pläne in die Tat umzusetzen“, so SPÖ-Fraktionsvorsitzender Stefan Giegler.

Das Projekt der Park&Ride-Anlage bei der Lederfabrik im Haselgraben etwa: „Ein städtisches Grundstück würde dort für 200 Parkplätze sorgen, eine Verlängerung der Busverbindung Linie 38 könnte eine attraktiv vertaktete Anbindung zu Straßenbahn und in die Innenstadt gewährleisten. Rasche Lösungen sind nötig, es liegt am Land, unsere Einladung zum Dialog anzunehmen.“


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