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LINZ. Was Mitglieder der oberösterreichischen Fraktionen zum Ausgang des laufenden Wahlsonntags und dem Dreikampf an der Spitze sagen, haben Sie Tips verraten. Die Kommentare werden laufend aktualisiert.

Die Chefs der drei stärksten Parteien. Fotos: SPÖ, ÖVP, FPÖ
Die Chefs der drei stärksten Parteien. Fotos: SPÖ, ÖVP, FPÖ

Landeshauptmann Thomas Stelzer (OÖVP): „Wir freuen uns, dass wir auch in Oberösterreich ganz vorne sind, wir haben einen sehr beliebten Spitzenkandidaten aufgeboten. Das Ergebnis zeigt: Sebastian Kurz ist der Bundeskanzler, den sich die Österreicher wünschen.“

Manfred Haimbuchner (FPOÖ): „Es ist ein großer Erfolg für die freiheitliche Bewegung. Mit der FPÖ kann man das Land auch verändern, ich erwarte mir, dass man jetzt auf Augenhöhe mit uns das Gespräch sucht, um das Land zu verändern. Ich kann mir eine Regierungsbeteiligung gut vorstellen. In Oberösterreich haben wir ja ein Blau-schwarzes Modell. In Wien müssen FPÖ und ÖVP aber erst noch zusammenfinden, auch auf persönlicher Ebene.“

Stefan Schobesberger (NEOS): „Wir haben einen positiven Wahlkampf geführt und keine Schlammschlacht, das wurde honoriert. Erstmals in der Geschichte hat mit den NEOS eine liberale Partie Stimmen dazugewonnen. Mit Karin Doppelbauer zieht sehr viel Wirtschaftskompetenz in das Parlament ein. Was ihre genauen Aufgaben sein werden, wird man noch sehen. Schade ist nur, dass sich wohl keine Koalition mit den NEOS ausgeht.“

Birgit Gerstorfer (SPOÖ-Chefin): „Mittlerweile ist zum Glück das Thema Dritter Platz vom Tisch. Jetzt müssen wir abwarten, vielleicht wird das Ergebnis mit den Wahlkarten noch besser. Morgen wird der Parteivorstand und das Präsidium zusammen kommen und die weitere Vorgehensweise besprechen. Ich persönlich bin grundsätzlich lieber in der Regierung als in der Opposition. Wichtig ist mir auch, dass Christian Kern Parteivorsitzender bleiben soll.“

Maria Buchmayr (GRÜNE): „Es ist uns nach einem schweren Jahr nicht gelungen, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Kein Zweifel, dies ist der schwärzeste Tag der Parteigeschichte. Die Themen der Grünen sind aber ungebrochen die Themen der Zukunft und die Themen der Grünen.“

Herwig Mahr (FPOÖ-Klubobmann): „Ich denke, das ist ein sensationelles Ergebnis. Der zweite Platz wäre noch der I-Punkt für dieses Ergebnis. Wir haben ehrliche und solide Politik gemacht und das wurde vom Wähler honoriert. Ich denke, es geht darum, unsere guten Ideen auch umzusetzen, deshalb bin ich für eine Regierungsbeteiligung der FPÖ. Wie eine neue Regierung aussieht, muss sich dann noch zeigen.“


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