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LINZ. Die vergangene Landtagssitzung nutzten Abgeordnete der SPÖ und der Grünen, um von Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) aktuelle Pläne zur Errichtung von Park-and-Ride-Anlagen in und rund um Linz zu erfragen.

Das Aus für 1200 Parkplätze am Urfahranermarktgelände verschärfte die Lage. Foto: Weihbold
Das Aus für 1200 Parkplätze am Urfahranermarktgelände verschärfte die Lage. Foto: Weihbold

Zuletzt sprach Steinkellner bekanntlich von einem „überdimensionierten“ Stellkonzept, das die Errichtung von insgesamt 5930 Plätzen in Oberösterreich vorsieht. Diese Aussage relativierte Steinkellner auf Anfrage von LAbg. Severin Mayr (Grüne) nun wieder: „Dieses Konzept ist allerdings ein Expertenpapier, das nie den Landtag passiert hat, viele der Anlagen fordern weitere Bedingungen ein, wie etwa in Nettingsdorf mit 700 Plätzen, die natürlich erst sinnvoll sind, wenn auch die Bim dorthin fährt.“

Fragezeichen Lederfabrik

SPÖ-Landtagsabgeordneter Peter Binder erinnerte Steinkellner an das „fertige Konzept“ eines Park-and-Ride-Parkplatzes für 250 Fahrzeuge im Haselgraben bei der Lederfabrik. „Dies bedingt noch eine Busspur, die fünf Millionen Euro teuer sein wird“, betont der Verkehrslandesrat.

„Bei diesem Standort muss ich mir trotzdem überlegen, ob man wirklich bei der Lederfabrik umsteigt in den 38er-Bus oder ob man den Pendlern nicht attraktive Parkplätze weiter oben in der Glasau oder in Bad Leonfelden zur Verfügung stellt. Auch die Stadt Linz in Person von Verkehrs-Stadtrat Markus Hein konnte sich zuletzt vorstellen, dass dafür auch Linz mitzahlt.“


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