LINZ. Im Jänner startet der Ausbau der A7 Mühlkreis Autobahn mit der Errichtung von „Bypässen“ für die Voestbrücke. Im Herbst folgt der Neubau der A26 Linzer Autobahn – Investitionssumme alleine hier schon eine Milliarde Euro.

„Alle essentiellen Straßen- und Brücken-“Großprojekte“ sind gesichert und werden plangerecht finanziert. Hierzu zählen der Bau der neuen Linzer Donaubrücke, die Errichtung der Bypassbrücken auf der A7 Mühlkreisautobahn, der Bau der neuen Donaubrücke Mauthausen genauso wie die finanzielle Beteiligung am Linzer Westring“, gab Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) bekannt.
Mehr Geld für ÖV-Bereich
Für den Bereich Straßenneubau und -erhaltung sind in OÖ 2018 rund 105 Millionen Euro veranschlagt. Die frei werdenden Mittel im Bereich des Straßenbaus werden in die Weiterentwicklung und den Erhalt des öffentlichen Verkehrs investiert. Im öffentlichen Verkehr sind im Jahr 2018 Budgetmittel in der Höhe von insgesamt 154,07 Mio. Euro vorgesehen. „Dies entspricht einer Erhöhung um rund 25 Mio. Euro bzw. plus 20 Prozent gegenüber dem Jahr 2017“, so Steinkellner.
„Zu wenig“ für Park & Ride?
Im aktuellen Voranschlag sind nächstes Jahr 2,5 Millionen Euro für den Ausbau der Park & Ride Anlagen in Oberösterreich budgetiert, die großteils schon verplant sind. Für die Grünen OÖ ist das deutlich zu wenig: „Bei einer Aufstockung um 1,5 Millionen Euro könnten bei einer üblichen Mitfinanzierung von ÖBB und Gemeinden zusätzlich rund 1000 Park & Ride Parkplätze geschaffen werden. Wir werden diese Woche daher auch einen entsprechenden Abänderungsantrag im Budgetlandtag einbringen“, betont Landtagsabgeordneter Severin Mayr.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden