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Montreal. Nur wenige Stunden nachdem das CETA Abkommen im Nationalrat ratifiziert wurde, schlossen Business Upper Austria und Montreal International ein Übereinkommen zur engeren Kooperation in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), autonome Fahren sowie im Bereich Energieeffizienz.

Werner Pamminger Geschäftsführer Biz-up, Landesrätin Christine Haberlander und Nikolaus Hottenroth Leiter des Bereiches Geschäftsentwicklung in Nordeuropa bei Montreal International bei der Unterzeichnung des Arbeitsübereinkommens in Montreal. Foto: LandOÖ/ Stinglmayr

„Montreal ist innerhalb von Quebec das Powerhaus, so wie Oberösterreich in Österreich das Powerhaus ist“, erklärte Nikolaus Hottenroth, Leiter des Bereiches Geschäftsentwicklung in Nordeuropa bei Montreal International, kurz vor der Unterzeichnung eines Arbeitsübereinkommens der beiden Regionen.

Autonomes Fahren und KI

Montreal gilt als Hightec-Standort, der im Bereich Künstliche Intelligenz weltweit eine Führungsrolle einnimmt. Etwa beim Thema autonomes Fahren gebe es hier Möglichkeiten zur Kooperation, so Biz-up Geschäftsführer Werner Pamminger. Oberösterreich kann sich hier etwa mit seiner Test-Infrastruktur in Enns einbringen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit wird das Thema Energieeffizienz in Industrie und Produktion sein. 

Keine Angst vor CETA 

Dass der heimische Nationalrat nun CETA ratifiziert hat, wird in Kanada positiv gesehen, aber nicht überbewertet. „Der Effekt ist nicht so groß, weil schon vorher viel zollfrei war, aber es ist sicher ein positiver Impuls“, so Arnulf Gressel Stv. Wirtschaftsdelegierter in Toronto.

Vor allem brauche man sich aber nicht vor sinkenden Qualitätsstandards zu ängstigen. „Sachen, die nicht den europäischen Normen entsprechen, kommen auch weiterhin nicht nach Europa“, beruhigt Gressel.

Autonomes Fahren im Ennshafen


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