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Um 8 Uhr Ortszeit fand heute die erste Plenarsitzung des Regional Leaders' Summit (RLS) in Quebec statt. Die Oberösterreichische Delegation wurde von Landesrätin Christine Haberlander repräsentiert.  

Die Delegationsleiter eröffnen die Umweltkonferenz in Quebec.
  1 / 3   Die Delegationsleiter eröffnen die Umweltkonferenz in Quebec.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte jeder der sieben Delegationsleiter in 4 Minuten die aus seiner Sicht wichtigsten Ziele und Aufgaben vor.

Delegationsleiter am Wort

Georg Eisenreich Minister für Digitales und EU in Bayern Bayern machte den Anfanf. Für Bayern stünden bei der Energiewende drei Ziele im Mittelpunkt. Energie müsse sicher, bezahlbar und sauber sein.

Die Teilnehmer aus Georgia betonten, das die Energiewende nur im Zusammenspiel mit der Wirtschaft funktionieren könne.

Shandong sei in China Vorzeigeprovinz was ernereuerbare Energie betreffe, erklärte der Delegierte aus der zweitgrößten chinesischen Provinz. Doch als traditionelle Industrieprovinz habe Shandong einen sehr hohen Energieverbrauch udn es gebe noch viel zu tun. der es gebe noch viel zu tun.In den nächsten fünf Jahren wolle man 30 Prozent des Energiebedarfs „grün“ machen.

Oberösterreichische Sicht

Landesrätin Haberlander bedankte sich zunächst für gelungenen Start der Veranstaltung. 76 Prozent des Strombedarfes könnten in Oberösterreich aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, 34 Prozent des Energiebedarfs der Industrie könnten aus der Region gedeckt werden, beschrieb die Landesrätin bisherige Erfolge. Die Treibhausgasemissionen seien zuletzt um 43 Prozent gesenkt worden.

Wirtschaftliche Vorteile

Die Vorteile einer sauberen Energiewende reichten aber über positive Effekte gegen den Klimawandel hinaus und es zeige sich, dass Energieeffizienz und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen könnten.

Die bisherigen Maßnahmen hätten zum Wachstum einer dynamischen und erfolgreichen Wirtschaftsbranche geführt, die auch international sehr erfolgreich sei.

Weitere Ziele

Auch für die kommenden Jahre soll dieser Weg in Oberösterreich weiter beschritten werden. Ziel ist es die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 70 bis 90 Prozent zu verringern und die Energieeffizienz pro Jahr um 1,5 Prozent zu verbessern.

Auch die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie und der Stromerzeugung bis 2030 auf 80-90 Prozent ist geplant.

Der RLS

Der RLS wurde 2002 von Bayern ins Leben gerufen. Neben dem Freistaat und Oberösterreich gehören ihm auch Georgia, Sao Paulo, Shandong, West Kap und eben Quebec an. 

Geballte Wirtschaftskraft

In den sieben Regionen leben zusammen 183 Millionen Menschen, die ein BIP von 3000 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. (Das bedeutet, dass 2,4 Prozent der Weltbevölkerung vier Prozent der Weltwirtschaftsleistung erbringen)  Politik für Generationen Die Grundidee des RLS besteht darin „Politik für Generationen“ zu betreiben, also besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit zu legen. 


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