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OÖ. Seit 1. Juli ist die überarbeitete, neu verlautbarte Oö. Eigenheimverordnung in Kraft. Für Häuslbauer bringt sie vor allem im Förderwesen Veränderungen.

Häuslbauern stehen verschiedene Fördervarianten offen. Foto: Erwin Wodicka
Häuslbauern stehen verschiedene Fördervarianten offen. Foto: Erwin Wodicka

Drei wesentliche Punkte sind in der neuen Eigenheim-Verordnung enthalten. Zwei davon im Förderwesen: Sowohl die Fixzins-Variante als auch die Direktzuschuss-Variante wurden bis 31. Dezember 2019 verlängert, beide in Zusammenarbeit mit der Hypo Oberösterreich.

Die Direktzuschuss-Variante geht bereits zum dritten Mal in eine Verlängerung. Hier erhält der Förderwerber aufgeteilt auf eine Laufzeit von 30 Jahren ein Sechstel der Darlehenssumme vom Land. Die Fixzins-Variante gibt es seit 2017. Bei dieser Landesförderung verbleiben während der gesamten Laufzeit von 20 Jahren konstant nur ein Prozent der Verzinsung beim Häuslbauer.

„Oberösterreich ist damit einmal mehr das Wohnbauland und bietet einzigartige Konditionen für die Förderwerber. Die Fixzinsvariante ist in Österreich einzigartig und auch die Bestimmungen der neuen Eigenheimverordnung schaffen für Oberösterreich die Möglichkeit auch ohne erdölbasierte Dämmstoffe, also mit nachhaltiger Bauweise, in den Genuss der Wohnbauförderung zu kommen“, sagt Wohnbaureferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner.

Weitere Zuschläge

Weniger streng als zuvor seien nun die energietechnischen Vorgaben: Ein Neubau werde dann gefördert, wenn dieser den Vorgaben des Oö. Baurechts betreffend Heizwärmebedarf und Gesamtenergieeffizienz entspricht. Zuschläge werden für ergänzende energietechnische Maßnahmen gewährt.

Dazu gehört etwa die Errichtung eines Niedrigenergiehauses, eines Optimalenergiehauses und der Verzicht auf mineralölbasierte Dämmstoffe bei der thermischen Hülle des Hauses. „Leistbares Bauen und Wohnen zu gewährleisten, ist das primäre Ziel des Wohnbauressorts. Dazu braucht es Förderungen, die aktuell, zeitgemäß und zielgerichtet sind“, so Haimbuchner.


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