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Online Redaktion, 26.09.2018 11:19

Tips und der Oberösterreichische Lebensmittelhandel widmen sich in den kommenden Wochen dem Thema „Mein Kaufmann vor Ort“. Dabei stehen die selbstständigen Lebensmittelhändler und die Nahversorger im Mittelpunkt.

Johannes Jetschgo, Obmann des Landesgremiums OÖ Lebensmittelhandel. Foto: Wirtschaftskammer OÖ
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Nahversorger stellen in der Gesellschaft eine wichtige Stütze dar, um vor allem kleine Gemeinden und weniger mobile Bürger mit allen notwendigen Lebensmitteln versorgen zu können. Die Sicherung der Nahversorgung ist somit ein zentraler Faktor zum Erhalt der Lebensqualität in allen Regionen des Bundeslandes.

41 Gemeinden ohne Nahversorger

In Oberösterreich gibt es laut den Zahlen der letzten Strukturanalyse des Lebensmitteleinzelhandels aus dem Jahr 2016 41 Gemeinden (von insgesamt 440 Gemeinden), die ohne einen Nahversorger auskommen müssen. „Nahversorgung ist Lebensqualität. Die Nahversorger sind die „Landschaftsgärtner“ der Innenstädte und „Seelengärtner“ für menschliche Begegnungen. Es muss daher unser aller Ziel sein, die Nahversorgung wieder zu stärken“, ist Manfred Zöchbauer, Geschäftsführer des Landesgremiums des OÖ Lebensmittelhandels, überzeugt.

Nahversorgung sicherstellen

„Zur Erhaltung der Nahversorgung brauchen wir eine ausgewogene Raumordnungspolitik, die Fortsetzung der Nahversorgerförderung, ein funktionierendes Stadt- und Ortsmarketing in den Gemeinden und eine Bewusstseinsänderung beim Konsumenten“, sieht Johannes Jetschgo, Obmann des Landesgremiums des OÖ Lebensmittelhandels, auch die Politik in der Pflicht, um die Nahversorgung in den Gemeinden sicherzustellen.


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