Land OÖ startet Strategie-Prozess "Zukunft Landwirtschaft 2030"
LINZ/OÖ. Ein Jahr lang will sich das Land Oberösterreich intensiv mit der Zukunft der Landwirtschaft in Oberösterreich beschäftigen.

Wie soll sich die Landwirtschaft bis zum Jahr 2030 entwicklen? Und in welcher Form muss diese auf verschiedenste Veränderungen - ausgelöst etwa durch den fortschreitenden Strukturwandel, Digitalisierung und Globalisierung - reagieren? Diesen Fragen widmet sich der ein Jahr dauernde Strategie-Prozess des Landes Oberösterreich „Zukunft Landwirtschaft 2030“. Der Auftakt des Prozesses fand vergangene Woche mit einer Dialogplattform in der HBLA Elmberg statt, bei der 150 Stakeholder anwesend waren.
„Der Strategieprozess erarbeitet Zukunftsszenarien der Land- und Forstwirtschaft in Oberösterreich. Darauf aufbauend entsteht eine gemeinsam entwickelte und getragene Stragtegie, die nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen der Bauern und Stakeholdern verankert ist“, sagt Agrar-Landesrat - und Initiator des Prozesses - Max Hiegelsberger.
Auf wissenschaftlicher Ebene wird der Prozess von einem Forscherteam der BOKU Wien begleitet. Allen voran der aus OÖ stammende Professor Siegfried Pöchtrager, der die Strategie ausgearbeitet hat und als Leiter fungieren wird.
Betroffene sollen einbezogen werden
Bei der Erarbeitung der Visionen soll ein eigens abgestimmter Methodenmix, der alle Betroffenen einbeziehen soll, zum Erfolg führen. Zu diesem Zweck werden im kommenden Jahr sieben Dialogplattformen, acht Fokusgruppen und zwei World Café´s abgehalten.


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