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LINZ. Elektrofahrräder erfreuen sich heutzutage immer größerer Beliebtheit. Jedes dritte neue Rad in Österreich ist ein E-Bike. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) wurden im vergangenen Jahr rund 150.000 E-Bikes verkauft. Nun warnen oberösterreichische Versicherungsagenten, dass viele Elektro-Biker den Versicherungsschutz außer Acht lassen.

Martin Kirchmayr, Obmann der Versicherungsagenten in der WKO Oberösterreich. Foto: WKOÖ
Martin Kirchmayr, Obmann der Versicherungsagenten in der WKO Oberösterreich. Foto: WKOÖ

Ein E-Bike kennzeichnet sich durch eine automatische Tretunterstützung, welche durch Treten in die Pedale aktiviert wird. Die österreichische Legislatur normiert eine Obergrenze der Leistung bei 600 Watt und dass die elektronische Unterstützung ab einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern wegfallen muss. Schäden, die durch das Benutzen eines Elektrofahrrads entstehen, sind unter gewissen Voraussetzungen, sofern sie fahrlässig und nicht vorsätzlich verursacht werden, von der Haushaltsversicherung im Bereich der Privathaftpflicht gedeckt. Zusätzlich zu den E-Bikes vertreibt der Radhandel auch spezielle Elektrofahrräder, welche in einen juristischen Graubereich fallen. Hier kann es sein, dass kein Versicherungsschutz (zum Beispiel ohne Kennzeichen) besteht. „Wichtig ist, sich bei seinem Versicherungsagenten zu informieren, ob für sein E-Fahrrad Versicherungsschutz besteht“, so der Obmann der OÖ Versicherungsagenten Martin Kirchmayr.


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