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Ausgezeichnetes "Innovations-Ökosystem": Hervorragendes Kontrollamts-Zeugnis für Linzer Tabakfabrik

Karin Seyringer, 03.10.2019 15:26

LINZ. Erneut lobende Worte für die Revitalisierung der Tabakfabrik gibt's vom Kontrollamt der Stadt Linz, im Zuge der dritten Initiativprüfung. Besondere Anerkennung erfahren die gute organisatorische und finanzielle Entwicklung sowie die Neugestaltung des Areals als kollaborativer Konzern, der geeignet ist, „den Ruf eines neuen Innovations-Ökosystems zu begründen“.

Foto: vog.photo
Foto: vog.photo

Eine intensive, mehrmonatige Prüfung, die sich mit der wirtschaftlichen und strategischen Entwicklung der Tabakfabrik Linz in den Jahren 2015 bis 2018 beschäftigt hat, bescheinigt der Tabakfabrik Fortschritt auf mehreren Ebenen und ergab keinerlei Beanstandungen seitens des Kontrollamts. 

„Die Tabakfabrik ist nicht nur eines der wichtigsten Projekte der Stadt Linz, sondern auch das komplexeste. Dort wird umgebaut, veranstaltet, vermietet, geforscht und produziert. Diese verschiedenen Geschäftsbereiche zu vereinen, gestaltet sich alles andere als einfach. Umso bemerkenswerter ist die konzertierte Vorgehensweise des Tabakfabrik-Teams in der Entwicklung des Areals“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger, Tabakfabrik-Aufsichtsratsvorsitzener, über die positive Bilanz. 

„Künftig noch bedeutendere Rolle“

„Der aktuelle Kontrollamtsbericht zeigt klar, dass sich die Investitionen in die Tabakfabrik Linz bezahlt machen und bestätigt unseren konsequenten Kurs der vergangenen Jahre. Er ist der Beweis, dass man Unternehmen im öffentlichen Eigentum sehr wohl zugleich privatwirtschaftlich effizient und im Dienst der Allgemeinheit führen kann. Mit der Adaptierung der Magazine 1 und 2 sowie dem NeuBau3 wird die Tabakfabrik Linz in den kommenden Jahren eine noch bedeutendere Rolle als Innovations-Ökosystem spielen“, so auch Markus Eidenberger, kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik Linz. „Es ist unser Auftrag, das Areal der Tabakfabrik im Sinne der Stadt Linz und ihrer Bürger bestmöglich zu entwickeln. Darum bemühen wir uns Tag für Tag mit unseren Mitarbeitern, denen an dieser Stelle auch besonderer Dank gebührt“, so Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden.

Veranstaltungen als gutes Geschäftsfeld

Der Veranstaltungsbetrieb - anfangs als Zwischennutzung des Areals gedacht - hat sich zu einem stabilen Geschäftsfeld entwickelt. Für Veranstaltungen stehen insgesamt rund 13.500 Quadratmeter zur Verfügung. Davon entfallen rund 2.800 Quadratmeter auf den Bau 3, der vor seinem Abriss noch mit Blockbuster-Events bespielt wird. Auf dem atmosphärischen, rund 8.000 Quadratmeter großen Innenhof finden Konzerte, Messen oder Sportveranstaltungen statt.

1.650 Personen arbeiten am Areal

Die Vermietung der sanierten Flächen zählt zu den Haupteinnahmequellen der Tabakfabrik. Derzeit sind rund 23.500 Quadratmeter als Büros, Werkstätten und Gewerbeflächen permanent vermietet. Und in den Magazinen 1 und 2, die insgesamt 15.000 Quadratmeter Nutzfläche bieten, ist der Umbau in vollem Gange. Heute arbeiten in der Tabakfabrik insgesamt 1.650 Personen – über fünfmal so viele Menschen wie zum Ende der Zigarettenproduktion. Und auch diese Zahl wird sich in den nächsten Jahren vervielfachen: 3.000 Personen können im Vollausbau auf dem Kreativareal tätig sein.


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