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LINZ. Mit der genauen Erhebung des Ist-Zustandes fiel jetzt der Startschuss zur neuen Linzer Suchtstrategie, die künftig Alkohol- und Drogenabhängige besser unterstützen soll.

2021 soll mit der Umsetzung der Strategie gestartet werden. Foto: Wodicka
2021 soll mit der Umsetzung der Strategie gestartet werden. Foto: Wodicka

„Besonders drogenabhängige Jugendliche werden zu einer Randgruppe in der Gesellschaft, sie können keine Ausbildung bewältigen und gehen meist keinem Beruf nach. Die Abwärtsspirale ist vorprogrammiert. Die Stadt Linz ist sich dieser Problematik bewusst und wird künftig noch intensiver entgegensteuern“, kündigte Vizebürgermeisterin und Sozialreferentin Karin Hörzing (SPÖ) an. Geplant ist bei der Erarbeitung und Umsetzung, eng mit der Polizei und Experten aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich zusammenzuarbeiten.

Suchtexperten mit an Bord

„Erst wenn man weiß, wo den Jugendlichen der sprichwörtliche Schuh drückt, kann mit gezielten Maßnahmen entgegengesteuert werden. Durch eine fachlich fundierte Erhebung des Ist-Zustandes kann festgestellt werden, welche Themen Jugendliche vor Ort bewegen, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert sind, welche Anliegen sie haben. Auf diese Weise können Maßnahmen gesetzt werden, die dazu beitragen können, die Lebensbedingungen und das individuelle Verhalten in Familie, Schule und dem nachbarschaftlichen Umfeld positiv und gesundheitsbewusst zu gestalten“, beschreibt Experte Christoph Lagemann vom Institut für Suchtprävention.

Stärkere Aufklärung über die Gefahren

„Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Daher fokussiert sich die Stadt Linz auf noch stärkere Aufklärung über die Gefahren von Suchtmitteln jeglicher Art“, kündigt Gesundheits- und Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) an. „Gleichzeitig werden auch repressive Maßnahmen durch Polizei und Justiz notwendig sein, um Drogenmissbrauch hintanzuhalten.“


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