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LINZ. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Landeshauptmann Thomas Stelzer haben sich am Dienstag im Linzer Hotel Star Inn ein Bild davon gemacht, wie die Tourismus-Testungen in der Praxis funktionieren.

  1 / 3   Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Landeshauptmann Thomas Stelzer im Hotel Star Inn in Linz, wo am Dienstag die Beschäftigten zum bereits dritten Mal am freiwilligen Corona-Testprogramm für den Tourismus teilgenommen haben. (Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)

Eine erfolgreiche Sommersaison ist für die heimischen Tourismusbetriebe angesichts der Corona-Situation überlebenswichtig. Damit sich Gäste wie auch Gastgeber wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung ein Testprogramm für Beschäftigte in gewerblichen Beherbergungsbetrieben eingerichtet.

In Oberösterreich haben sich Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer heute, Dienstag, persönlich ein Bild davon gemacht, wie die Testungen in der Praxis funktionieren. Mittels einer mobilen Teststation wurden die Mitarbeiter/innen des Hotels Star Inn Linz bereits zum dritten Mal auf das Coronavirus getestet.

Schon 5.200 Testungen in Oberösterreich

„Seit Einführung des Vollbetriebs wurden österreichweit im Tourismus mehr als 85.000 Testungen durchgeführt, mehr als 2.500 Betriebe nehmen bisher an diesem Programm teil. Allein in Oberösterreich wurden bislang mehr als 5.200 Testungen gemacht. Mit diesem Testprogramm im Tourismus gehören wir zu den internationalen Vorreitern und tragen zu noch mehr Sicherheit für unsere Gäste bei“, betont Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Je mehr Mitarbeiter sich regelmäßig testen lassen, desto sicherer und erfolgreicher können unsere Tourismusbetriebe sein. Wir sehen, dass dieses Programm von immer mehr Betrieben und Beschäftigten angenommen wird.“

Landeshauptmann Thomas Stelzer sieht in dem Testprogramm eine wichtige Unterstützung für den Tourismusstandort Oberösterreich: „St. Wolfgang war ein erster Bewährungstest für den Tourismus in ganz Österreich. Oberösterreich hat konsequent gehandelt und diesen Cluster rasch eingedämmt. St. Wolfgang hat uns aber wieder vor Augen geführt, wie rasch ein Cluster entsteht und welchen wirtschaftlichen Schaden das Coronavirus anrichten kann. Daher begrüße ich das freiwillige Testangebot des Bundes für den Tourismus. Es reduziert Unsicherheiten und stärkt den Urlaubs- und Tourismusstandort Oberösterreich.“

Dritte Testreihe im Star Inn

Johann Kaiser, der Hoteldirektor des StarInn, zeigt sich von der einfachen Abwicklung der Testungen begeistert: „Bereits zum dritten Mal lassen sich alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig testen. Der Ablauf funktioniert problemlos, vor allem weil die Testungen direkt bei uns im Hotel durchgeführt werden.“

Seit 1. Juli können sich Mitarbeiter regelmäßig und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Kosten werden vom Bund mit maximal 85 Euro pro Testung (inklusive Abstrichnahme und Logistik) gefördert.

„Regelmäßige Testungen sind wichtig, um eine mögliche Infektion frühzeitig zu erkennen und entsprechend reagieren zu können“, so Köstinger und Stelzer. „Es ist wichtig, dass möglichst viele Betriebe dieses Angebot in Anspruch nehmen. Gerade die Entwicklungen in unseren Nachbarländern zeigen uns, wie wichtig es ist, sicheren Urlaub anbieten zu können. Bundesregierung und Bundesländer werden alles unternehmen, um Betrieben die benötigten Hilfestellungen und Gästen die größtmögliche Sicherheit zu bieten.“

Alle Informationen zum Testprogramm und laufend aktuelle Zahlen stehen auf der Plattform www.sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung


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