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LINZ. Nachdem sich zuletzt auch Wels als möglicher Standort für die angekündigte Technische Universität ins Spiel gebracht hat, bringt die Linzer SPÖ um Bürgermeister Klaus Luger dazu auch einen Dringlichkeitsantrag in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag ein.

Bürgermeister Klaus Luger (Foto: vowe)
Bürgermeister Klaus Luger (Foto: vowe)

Für den Linzer Bürgermeister ist es grundsätzlich legitim, wenn sich die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs hier ins Spiel bringt: „Ich kann den Kollegen Rabl verstehen, aber bevor es jetzt Linz gegen Wels oder Leonding gegen Mattighofen wird, braucht in dieser Frage jetzt Seriosität, gerade, wenn ein solcher Wettlauf der Regionen um den TU-Standort entsteht. Ich sage das aber auch als Bürgermeister, der die technische Universität natürlich in Linz haben will.“

Städte- und Gemeindebund miteinbeziehen

Per Dringlichkeitsantrag am Donnerstag fordert die Linzer SPÖ die Einbeziehung von Städte- und Gemeindebund, aber auch der JKU in Linz in diese Diskussion ein. „Dazu sollen auch Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und die Industriellenvereinigung mit dabei sein“, so Luger, der weiß: „Dadurch soll betont werden, dass alle Gemeinden Oberösterreichs von einer solchen Universität profitieren, nicht nur die jeweilige Standortgemeinde.“

Med-Uni als Vorbild

Als Beispiel nennt Luger die medizinische Fakultät: „Auch hier leisteten die Gemeinden unter Vermittlung von Städte- und Gemeindebund sogar einen finanziellen Zuschuss.“ Eine reine „technische Fakultät“ brauche man aber keine zweite in Linz: „Es soll ganz klar eine eigene Technische Universität für Digitalisierung werden“, so Luger.


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