Rückkehr ins „Wohnzimmer“ mit Blau Weiß DNA

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So soll das neue "Wohnzimmer" der Blau-Weißen aussehen. (Foto: Atelier Mauch)
David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 21.10.2020 14:42 Uhr

LINZ. Heute, 21. Oktober, erblickte der Entwurf des Donauparkstadions, in dem der FC Blau Weiß Linz, seine alte neue Heimstätte finden wird, das Licht der Fußball-Welt. Baubeginn für das 5.387 Zuschauer fassende Stadion ist der Sommer 2021, zwei Jahre später soll die Fertigstellung gefeiert werden können.

Für Bürgermeister Klaus Luger - von Kindesbeinen an ein Fan des blau-weißen Fußballs - war besonders wichtig, mit dem Sport-Infrastrukturpaket gemeinsam mit dem Land Oberösterreich eine perfekte Lösung für alle betroffenen Vereine gefunden zu haben: „Dieses Paket bedeutet nicht nur, dass in Linz zwei neue Fußballstadien entstehen, sondern dass auch die Handballer, die Volleyballerinnen und die Leichtathleten profitieren. Eine derartig umfassende Verbesserung für so viele Vereine und ihre Sportlerinnen und Sportler auf einen Schlag zu schaffen, muss uns erst mal jemand nachmachen.“

Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner unterstreicht die hervorragende Zusammenarbeit von Land OÖ und Stadt Linz beim Sport- Infrastrukturpaket und betont, dass Gugl und Donaupark keine konkurrierenden, sondern einander ergänzende Stadien sein werden. „Stadt Linz und Land Oberösterreich haben hier einen erfolgreichen Doppelpass gespielt, an dessen Ende nachhaltige und großartige Projekte für gleich mehrere Mitspieler stehen.„

Synergien bestmöglich nutzen

Vom Entwurf für das neue Donauparkstadion zeigt sich der Bürgermeister begeistert. „Hier werden sich nicht nur Fußball-Fans und -Spieler wohlfühlen. Diese Sportanlage wertet das Stadtgebiet zwischen Stadtautobahn, Donau und der stark befahrenen Donaulände massiv auf. Die direkte Nähe zur Tabakfabrik bringt auch Synergieeffekte in der Parkraum-Infrastruktur. Das Neue Donauparkstadion ist ein weiterer Höhepunkt im dynamischen Wandel des Linzer Hafenviertels zu einem Stadtteil der Zukunft.“ Zudem ist sich Luger sicher, dass der Donaupark - für viele vor allem jüngere Fans Emotionsstätte - zu einer wirklichen sportlichen Heimat werden wird.

Der Standort des neuen Stadions ist ein wesentlicher Faktor und maßgeblich für das Konzept verantwortlich. Durch die Lage am Brückenkopf der Neuen Eisenbahnbrücke und am Ende des Donauparks soll nicht nur sein architektonischer Anfang – Lentos und Brucknerhaus – einen würdigen Schlusspunkt bekommen, sondern das Stadion auch maßgeblich als Anker der Stadtentwicklung fungieren. Ziel sei, dass das Areal unterschiedliche Interessensgruppen anspricht, Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie bietet. Es dient also nicht alleine dem Fußball, sondern soll zu einem Ort werden, der maßgeblich zur Bildung eines neuen Stadtteils beiträgt.

Vizebürgermeister Markus Hein, der als Infrastrukturreferent von Beginn auf die möglichen Synergien zwischen Stadion und angrenzendem neuen Möbelhaus bedacht war, ist ebenso vollends zufrieden: „Das neue Stadion der Stadt Linz, in dem der FC Blau Weiß Linz spielen soll, wird am Brückentor zu Urfahr ein wahres Schmuckstück. Nicht nur die Architektur an sich überzeugt, auch ist das Stadion, das auf Empfehlung der städtebaulichen Kommission auf einer Lagerhalle steht, für Österreich einzigartig und zeigt den schonenden Umgang mit den knappen Flächenressourcen. Gemischte Nutzungen werden in einer wachsenden Stadt wie Linz immer mehr an Bedeutung gewinnen, denn die Flächen sind enden wollend und der Grüngürtel unantastbar.“

Siegerprojekt trifft die DNA von Blau Weiß

Die beiden Vorstände des FC Blau Weiß Linz Mikhaeel Sargon Manuel Wellmann können es kaum erwarten, in das neue “Wohnzimmer„ einzuziehen. „Als künftige Nutzer des neuen Donauparkstadions geht für den FC BlauWeiß Linz, seine Fans und Partner ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Ausgerechnet an jenem Ort, an dem der Verein aus der Taufe gehoben wurde, entsteht nun ein selbstbewusstes, modernes und unseren Bedürfnissen angepasstes Stadion“, freut sich Sargon Mikhaeel.

„Das Siegerprojekt trifft die DNA von Blau Weiß punktgenau“, ergänzt Manuel Wellmann. „Wir sehen eine perfekte Brücke zwischen unserer Tradition als auch der Zukunft unseres Vereins geschlagen. Dies war letztendlich für uns ausschlaggebend, diesem Projekt unsere Jurystimme zu geben.“

Für die Zukunft gerüstet

Michael Mauch, Projektleiter des Teams, das aus fünf Projekten als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangen war, sagt: „Es ist sowohl eine große Verantwortung und Ehre als auch eine riesige Herausforderung an diesem tollen und prominenten Ort in Linz ein Stadion zu bauen. Unser Anliegen war und ist es, nicht nur einen emotionalen Ort für den Blau Weißen Fußball in Linz zu schaffen, sondern viel mehr einen Ort der 365 Tage im Jahr für alle Linzerinnen und Linzer ein Ort des Wohlfühlens, der Begegnung und des Freizeitvergnügens ist.“

Besonders erfreut zeigte sich die Linzer Sportreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, dass nicht nur ein altes Stadion für den Männer-Fußball ersetzt wird: “Bereits vier Umkleidekabinen fix einzuplanen und das Donauparkstadion gezielt – auch! - zum zukünftigen Mekka für Frauen-Fußball machen zu wollen, finde ich großartig. Wenn es uns tatsächlich gelingt, unser neues Schmuckstück an der Donau zum österreichischen Nationalstadion für das Frauen-Team des ÖFB zu machen, wäre das eine ganz große Sache. Für Linz. Für den Frauen-Fußball. Für den Sport in ganz Österreich.“

Kritik an fehlender Finanzierung

Vizebürgermeister Bernhard Baier von der Linzer Volkspartei zeigte sich der geplanten Realisierung des Projektes kritisch gegenüber: „Die heutige Vorstellung des Donauparkstadions wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Im Gemeinderat wurden bis dato lediglich Planungs- und Ausschreibungskosten in der Höhe von einer Million Euro beschlossen – welche Kosten kommen nun auf die Stadt zu, wann soll die Finanzierung beschlossen werden?“ Er spricht von schlechtem Stil, ein Projekt öffentlich zu präsentieren, noch bevor die zuständigen Gremien damit befasst wurden und fordert Bürgermeister Luger im Sinne der Transparenz auf, alle Fakten auf den Tisch zu legen.

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