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LINZ. Das dicht besiedelte und verkehrsgeplagte Linzer Domviertel soll eine Begegnungszone verordnet bekommen – diesen ersten Schritt zur Verkehrsberuhigung verkündete Vizebürgermeister Infrastrukturreferent Markus Hein am Freitag.

Vizebürgermeister Markus Hein hat sich vor Ort selbst ein Bild von der Situation gemacht und ist zum Schluss gekommen, dass Verkehrsberuhigungsmaßnahmen umzusetzen sind. (Foto: Stadt Linz)

Der Verkehr im Domviertel wird immer mehr. Oftmals wird auch die erlaubte Geschwindigkeit von Autofahrern nicht eingehalten und es kommt immer wieder zu Konflikten unter den Verkehrsteilnehmern. So sieht leider mittlerweile der Alltag im Domviertel aus.

In der Umgebung befinden sich zahlreiche Schulen

Das dicht besiedelt Domviertel, in dem sich rundherum Schulen befinden, braucht daher dringend eine Lösung für dieses Problem. Vizebürgermeister Markus Hein hat sich vor Ort selbst ein Bild von der Situation gemacht und ist zum Schluss gekommen, dass Verkehrsberuhigungsmaßnahmen umzusetzen sind: „Viele Menschen, die zur Arbeit oder zur Schule gehen, fühlen sich dort auf den Straßen nicht mehr sicher. Wir werden daher, wie von vielen Anrainern auch gewünscht, Maßnahmen setzen, die den Verkehr in dem Geviert beruhigen werden.“

Begegnungszonen-Auftrag an die Verkehrsabteilung

Im ersten Schritt soll eine Begegnungszone verordnet werden. Die Verkehrsabteilung hat bereits den entsprechenden Auftrag von Vizebürgermeister Hein bekommen. Im zweiten Schritt wird der bereits von der Bürgerinitiative erarbeite Vorschlag schrittweise zur Umsetzung gebracht. Hein ist überzeugt, dass mit diesen Maßnahmen die Verkehrssicherheit aber auch die Lebensqualität in dem Geviert steigen wird: „Es ist sehr lobenswert, wenn sich die Bevölkerung aktiv in den Planungsprozess einbringt. Es garantiert, dass Lösungen gefunden werden, die dann auch eine breite Zustimmung genießen.“

Potocnik: „Baustellen dürfen nicht mehr die Gehwege verstellen“

NEOS-Gemeinderat Lorenz Potocnik freut diese Entwicklung: „Das sind einmal gute Nachrichten. In den sehr engen Gassen des Domviertels, vor allem Hafnerstrasse- Waltherstrasse-Baumbachstrasse-Stifterstrasse, muss entschlossen mehr Platz und Sicherheit für die Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden.“

Vor allem in den Morgenstunden sei das Viertel ein gefährlicher Hürdenlauf mit viel zu schnell fahrenden PKWs, sehr engen und oft verstellten Gehwegen und endlos vielen Elterntaxis, die genau wegen dieser Unsicherheit ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen: „An bestimmten Stellen müssen die parkenden Autos einfach weg. Baustellen – so wie derzeit gleich 3, dürfen keinesfalls die Gehwege verstellen. Das ist absolut inakzeptabel. Der „Initiative Domviertel ist erneut zu gratulieren für ihre hartnäckige Arbeit für ein verkehrsberuhigtes und lebenswertes Domviertel.“


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