Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ. Mit einem Loch von 1,5 Milliarden Euro wirkt sich die Corona-Krise alleine dieses und nächstes Jahr auf den oö. Landeshaushalt aus. Für die Zeit der Corona-Krise soll daher die Schuldenbremse ausgesetzt werden.

Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Land OÖ/Mayrhofer)
Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Land OÖ/Mayrhofer)

Die Bewältigung der Coronakrise reißt ein Loch in den Haushalt des Landes OÖ. Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie wirken sich alleine im Jahr 2020 mit über 740 Millionen Euro negativ auf den Landeshaushalt aus. „Es kann noch niemand einschätzen, was in der zweiten Welle auf uns zukommen wird“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. Es ist jedoch zu befürchten, dass weitere „Verluste“ in dreistelliger Millionenhöhe drohen. Und auch in den kommenden fünf Jahren wird sich die Corona-Krise weiter auswirken. Insgesamt ist derzeit von einem Nettofinanzierungssaldo in der Höhe von insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro für das Land OÖ auszugehen. Für das Jahr 2021 geht der Landeshauptmann von einem Budgetloch von 765 Millionen Euro aus. Der Löwenanteil davon sind mit 480 Millionen der Entfall von Ertragsanteilen des Bundes. 191 Millionen entfallen auf zusätzliche Mittel die für den „Oberösterreich-Plan“ zur Verfügung gestellt werden sollen.

Schuldenbremse aussetzen

2018 hat das Land OÖ mit dem oö. Stabilitätssicherungsgesetz eine Schuldenbremse eingeführt. Diese sieht vor, dass, wenn neue Schulden aufgenommen werden, auch fest gelegt werden muss, wie diese wieder abgezahlt werden. Um die Krise trotzdem zu meistern, schlägt der Landeshauptmann ein Aussetzten der Schuldenbremse für Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Folgen von Covid-19 dienen. Projekte, die außerhalb der Pandemie stattfinden, sollen jedoch wieder dem Stabilitätssicherungsgesetz unterliegen. „Der Kurs der Schuldenfreiheit ist für mich durch die Corona-Pandemie zwar unterbrochen, aber er ist nicht beendet. Wenn wir die Krise bewältigt haben, will ich eine rasche Rückkehr zu einem Chancen-statt-Schulden Haushalt“, betont Stelzer.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Hauser eröffnet nach 2,7 Millionen-Investition neuen Standort in Linz-Dornach

Hauser eröffnet nach 2,7 Millionen-Investition neuen Standort in Linz-Dornach

LINZ. Der Kühlmöbel- und Kältetechnikspezialist Hauser erweitert seine Präsenz in Linz und hat in Dornach einen neuen Standort eröffnet. ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Bauliche Vorarbeiten für neue Linzer Obuslinie 48 gestartet

Bauliche Vorarbeiten für neue Linzer Obuslinie 48 gestartet

LINZ. Die neue Obuslinie 48 in Linz nimmt Gestalt an. Entlang der geplanten Strecke laufen bereits erste Vorarbeiten. Die Hauptbauphase soll ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Schließung der letzten verbliebenen Hellweg-Märkte beantragt

Schließung der letzten verbliebenen Hellweg-Märkte beantragt

OÖ/RIED/KIRCHDORF. Im Sanierungsverfahren der in Linz ansässigen Baumarktkette Hellweg ist der nächste Schritt gesetzt: Für die Standorte ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Thomas Engelberger neuer Bereichsleiter bei der Oberösterreichischen

Thomas Engelberger neuer Bereichsleiter bei der Oberösterreichischen

OÖ/LINZ. Mit 1. September übernimmt Thomas Engelberger die Leitung des Schadenbereichs Haftpflicht, Unfall, Kasko (HUK) der Oberösterreichische ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Kika-Gebäude in Linz-Urfahr möglicher IT:U-Standort

Kika-Gebäude in Linz-Urfahr möglicher IT:U-Standort

LINZ. Bei der Standortsuche für die neue Digital-Uni IT:U wird aktuell auch das ehemalige Kika-Gebäude in Linz-Urfahr als Alternative zu einem ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Andritz setzt auf Linz und schafft 150 neue Arbeitsplätze

Andritz setzt auf Linz und schafft 150 neue Arbeitsplätze

LINZ. Andritz baut seine Turbogeneratorfertigung in Linz deutlich aus. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen. Die Produktionskapazität wird ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weitere Beiträge