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LINZ/OÖ. Die oberösterreichische Industrie blickt aufgrund von Corona auf ein hartes Jahr zurück. Sie war überdurchschnittlich von der Krise betroffen – dies zeigt nun auch eine aktuelle Studie.

Die oberösterreichische Industrie wurde von der Corona-Krise überdurchschnittlich hart getroffen. (Foto: FeelGoodLuck/Shutterstock.com)

„Natürlich ist Oberösterreich von der Corona-Krise überdurchschnittlich betroffen, weil wir ein überdurchschnittliches Industrie-Bundesland sind“, so Erich Frommwald, Obmann der Sparte Industrie der WKOÖ. Die Sparte Industrie hat daher das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) beauftragt, eine empirisch ausgerichtete Analyse zur Lage und Perspektive der oberösterreichischen Sachgütererzeugung in der bisherigen Covid-19-Krise zu erstellen. „Die Ergebnisse belegen einen massiven Einbruch in der oberösterreichischen Industrie in der ersten Krisenphase. Die anschließende Erholung über den Sommer war deutlich, reichte aber nicht aus, um die Einbußen aus dem Frühjahr ganz auszugleichen“, so Frommwald. „OÖ ist ausgesprochen wettbewerbsfähig. Auf der anderen Seite haben wir ein starkes Engagement auf fremden Märkten“, erklärt Peter Mayerhofer vom Wifo. Insgesamt erwirtschafteten oö. Industrieunternehmen im Durchschnitt der beiden letzten Jahre einen Ausfuhrwert von 39,1 Milliarden Euro, immerhin ein Viertel der österreichischen Exporterlöse. Dementsprechend traf die Pandemie-bedingte Schwäche des Welthandels besonders. Doch es gibt auch einen Lichtblick: „Die Einschätzung der exportierenden Unternehmen hat sich wieder spürbar verbessert“, berichtet Mayerhofer. Um diesen Trend weiter zu forcieren, fordert die WKOÖ unterstützende Maßnahmen von der Politik.


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