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LINZ. Parallel zur Abwicklung der Feiertags-Testungen arbeiteten die Experten der Gesundheitsbehörden sowie der Linzer Seniorenzentren (SZL) bereits an einer Strategie, um betagten Menschen in den Pflegeheimen der Landeshauptstadt möglichst rasch und effizient ab 5. Jänner die Möglichkeit einer Covid-19-Impfung geben zu können.

Insgesamt sollen rund 2.300 Senioren im Jänner geimpft werden. (Foto: Shutterstock)
Insgesamt sollen rund 2.300 Senioren im Jänner geimpft werden. (Foto: Shutterstock)

Erste Impfdosen werden schon in den kommenden Tagen, nämlich ab 5. Jänner, verabreicht werden können. Die Stadt Linz vertraut bei der Impfung dieser besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppe auf die Kompetenz der niedergelassenen Ärzte.

„Der Schutz der am stärksten gefährdeten Linzer hat derzeit absolute Priorität. Die Impfungen für Bewohnerinnen und Bewohner der städtischen Pflegeheime erfolgen daher durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Diese rasch umsetzbare, dezentrale Lösung bietet einerseits den Vorteil, dass die Seniorinnen und Senioren an ihren Wohnorten in den Pflegeheimen geimpft werden können. Darüber hinaus ist das bestehende Vertrauensverhältnis zwischen Hausärzten sowie Patienten eine gute Basis, um allfällige Fragen und Unsicherheiten direkt besprechen zu können“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Konkret erfolgt der Start im Seniorenzentrum Pichling am 5. Jänner (bis 7. Jänner). In den darauffolgenden drei Wochen stehen Impfungen an folgenden Standorten am Programm:

  • Seniorenzentrum Kleinmünchen: 12. – 15. Jänner
  • Seniorenzentrum Ebelsberg: 12. – 13. Jänner
  • Seniorenzentrum Spallerhof: 19. – 22. Jänner sowie 26. – 29. Jänner
  • Seniorenzentrum Franz-Hillinger: 19. – 22. Jänner
  • Seniorenzentrum Franckviertel: 19. – 22. Jänner
  • Seniorenzentrum Dornach-Auhof: 26. – 29. Jänner
  • Seniorenzentrum Neue Heimat: 26. – 29. Jänner
  • Seniorenzentrum Liebigstraße: 26. – 29. Jänner

Insgesamt können damit rund 2.300 Senioren im Jänner geimpft werden. 

Planungen für Impfung der breiten Bevölkerung

Neben dieser ersten Phase der Covid-19-Impfungen ist auch bereits die Planung für die Impfung der breiten Bevölkerung angelaufen. Die Stadt Linz hat dafür – wie bereits für die Organisation der Massentestungen – eine eigene Task Force, bestehend aus hochrangigen Expertinnen und Experten aus allen beteiligten Magistrats-Geschäftsbereichen sowie den Rettungsorganisationen, ins Leben gerufen. Diese Planungsgruppe evaluiert in regelmäßigen Treffen die aktuellen Anforderungen und definiert Maßnahmen für einen reibungslosen Start der Impfaktion für alle, die diese Schutzimpfung in Anspruch nehmen möchten.

„Die Stadt Linz verfügt über bestens funktionierende, moderne Strukturen und ein eingespieltes Team zur Abwicklung großer organisatorischer Herausforderungen. Die am 26. Dezember zu Ende gegangenen Feiertags-Massentests von mehr als 23.500 Personen im Design Center sind das jüngste Beispiel der Planungs- und Umsetzungsstärke unserer Stadtverwaltung. Besonders aus den oft widrigen Vorgaben für diese Herkules-Aufgaben der vergangenen Wochen lassen sich wertvolle Erfahrungswerte für die Abwicklung der Impfaktion für der breiten Bevölkerung ableiten“, betonen Bürgermeister Klaus Luger und Magistratsdirektorin Ulrike Huemer.


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