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LINZ. Seit Anfang des Jahres ist der gebürtige Linzer Manuel Prinz bei SAP Österreich Leiter für den Mittelstands- und Partnerbereich. Er folgt auf Sabine Pfriemer-Zenz, die eine eigene Abteilung im Großkundenbereich aufbaut.

  1 / 2   Manuel Prinz ist neuer Leiter des Mittelstand- und Partnerbereichs bei SAP Österreich. Er folgt auf Sabine Pfriemer-Zenz, die innerhalb des Unternehmens wechselte. (Foto: Erich Reismann)

Manuel Prinz (32), neuer Leiter des Mittelstands- und Partnerbereichs SAP Österreich, will sich mit seinem Team zukünftig um neue Kunden, aber auch um digitale Prozesse kümmern. „80 Prozent der SAP-Kunden weltweit sind KMUs (=kleine und mittlere Unternehmen, Anm.). Das liegt daran, dass wir unsere Lösungen in den verschiedensten Größen und Ausprägungen anbieten. Unsere Kundenbreite reicht von echten Kleinstunternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen. Ich arbeite seit mehreren Jahren mit österreichischen Mittelständlern. Das Jahr 2020 war für viele eine Zäsur und der Wunsch nach echter Digitalisierung, nicht nur leeren Worthülsen, ist stark“, sagt Manuel Prinz. Das Unternehmen biete die Technologien für diesen Wunsch an. Darunter sind etwa digitale Lösungen für Fachbereiche wie Einkauf, Personal oder Vertrieb und Marketing.

Die SAP Österreich GmbH wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Das Unternehmen bietet für derzeit mehr als 1.700 Kunden Geschäftssoftware an, zum Beispiel Technologien für maschinelles Lernen und Analyseverfahren.

Übernahme von Sabine Pfriemer-Zenz

Prinz' Karriere bei SAP Österreich startete 2014 bei einer internen Akademie, seither war er in unterschiedlichen Tätigkeiten im Vertrieb. Zuletzt baute er ein digitales Verkaufsteam für fünf Länder auf. Prinz hat einen Masterstudienabschluss der Fachhochschule des bfi Wien in Europäischer Wirtschaft & Unternehmensführung und einen Bachelorabschluss der Wirtschaftsuniversität Wien in Internationaler Betriebswirtschaft.

Zuvor hatte die Funktion bei SAP Österreich zwei Jahre lang Sabine Pfriemer-Zenz (38). Die gebürtige Oberösterreicherin wechselte in einen neugeschaffenen Bereich. Dort begleiten sie und ihr Team Konzerne bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. Pfriemer-Zenz ist seit 2007 bei SAP, wo sie viele nationale und internationale Kundenprojekte umsetzte. Sie hat Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz studiert.


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