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LINZ. Das Programm „Digitales Linz“ wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 4. März zum Beschluss vorgelegt. Inhalt sind verschiedene Maßnahmen und Projekte, etwa in der Industrie, Bildung und zu digitaler Sicherheit. Die Linzer Stadtpolitik präsentierte am Dienstag, 16. Februar 2021 Details.

Symbolbild (Foto: panuwat phimpha/Shutterstock.com)
Symbolbild (Foto: panuwat phimpha/Shutterstock.com)

Die Inhalte und Projekte des Programms „Digitales Linz“ werden von digitalen Experten aus der Region erarbeitet. Sie kommen aus Bereichen wie der Kunst- und Kulturszene, Industrie, Wirtschaft, aber auch der Arbeitnehmervertretung, Forschung und Bildung. Im Herbst 2020 brachten zudem Linzer in einer groß angelegten Bürgerbeteiligung ihre Visionen und Anliegen für das Programm ein. Dieses basiert nun auf mehr als 200 konkreten Vorschlägen für eine digitale Stadt. In der nächsten Gemeinderatssitzung am 4. März wird das Programm „Digitales Linz“ zum Beschluss vorgelegt. Sollte dieser positiv ausfallen, können konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. „Linz ist als Wirtschaftsraum und Industriestandort etabliert und kann – vor allem in Krisenzeiten – nur durch neue wirtschaftliche Anreize und Innovation weiterentwickelt werden. Genau da setzt das umfassende Programm an, indem es möglichst die gesamte Bevölkerung umfasst. Wir haben das ambitionierte Ziel, Linz als innovativste Stadt Österreichs zu festigen“, sagt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Er gab die Initiative in Auftrag.

„Digitalisierung muss Mehrwert schaffen“

„Das Programm verfolgt das Ziel, mithilfe von Digitalisierung und nutzenstiftenden Projekten die Stadt Linz langfristig zu einem zukunftsfähigen Arbeits- und Lebensraum zu gestalten. Mit gezielten Modernisierungsmaßnahmen in unserer Verwaltung nimmt der Magistrat dabei auch eine Vorbildfunktion ein und setzt weitere Digitalisierungsschritte in Richtung Zukunft. Die Digitalisierung muss einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen schaffen. Gerade deshalb ist es für die Entwicklung neuer Angebote wichtig, diese aus Nutzersicht zu gestalten“, ergänzt Magistratsdirektorin Ulrike Huemer. Digitalisierung bringe auch neue Erwartungshaltungen mit sich wie die Möglichkeit einer zeit- und ortsunabhängigen Erreichbarkeit von Services der Stadt bei gleichzeitig vereinfachter Nutzbarkeit.

Die Stadtverwaltung ist nur ein Teil des Programms. Weitere Bereiche sind neue Entwicklungen wie frei verfügbare Daten bei gleichzeitigem Schutz der Personen, zeitgenössische Kunst und Automatisierung in der Industrie. So sind etwa Projekte wie autonome Fahrzeuge und 5G-Breitbandinternetlösungen geplant. Ebenfalls ausgeführt sind in „Digitales Linz“ digitales Unternehmertum und lokale Wirtschaft, neue Arbeitswelten, digitale Versorgung wie Infrastruktur rund um Energie und Mobilität, digitale Bildung und Forschung. Ein Teil der Projekte und Aktivitäten wurde bereits angewandt oder steht kurz vor der Umsetzung. „Der derzeitigen von der Corona-Pandemie verursachten Abwärtsspirale kann man nur mit ressortübergreifenden Investitionen entgegenwirken. Zu den Projekten, in denen öffentliche Ausgaben rasch und effizient für eine Ankurbelung der Konjunktur sorgen können, zählen auch verstärkt Investitionen in die Digitalisierung“, ist Luger überzeugt.


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