Unrühmliche Auszeichnung für den „Roten Platz“ in Linz

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Lisa Kreuzer mit dem blauen Auge am Linzer Hauptplatz. (Foto: Freiheitliche Jugend Linz)
Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 06.05.2021 16:38 Uhr

LINZ. Das Anmalen des Linzer Hauptplatzes mithilfe eines innovativen Malroboters durch die SPÖ am 1. Mai hat auch fast eine Woche noch unübersehbare Spuren hinterlassen. Der zuerst rote und mittlerweile pinke Hauptplatz erhält nun auch die unrühmliche Auszeichnung „Blaues Auge“ der Freiheitlichen Jugend Linz.

 „Ein vermeintlicher medialer Genie-Streich der Linzer SPÖ zum Tag der Arbeit ist nun zum Schildbürgerstreich verkommen. Das Anmalen des Hauptplatzes mithilfe eines innovativen Malroboters ging kräftig nach hinten los. Während wir Linzer seit Tagen unfreiwillig einen roten Hauptplatz ´bestaunen´ müssen, werden wir nun wohl auch unsere Geldbörsen öffnen dürfen. Beim erfolglosen Abwaschen der Farbe sind nämlich sogar Fugen beschädigt worden. Bei den Kosten für die Reparatur muss jedoch ganz klar sein, dass diese der Verursacher, also die SPÖ, und nicht wir Linzer tragen müssen. Fragwürdig bleibt auch, wie verträglich diese massive Menge an roter Farbe, die der Regen nun schon teilweise ins Abwasser gespült hat, für unsere Umwelt ist“, kritisiert die stellvertretende Obfrau der Freiheitlichen Jugend Linz, Lisa Kreuzer, die dem bei der ´Kunstaktion´ federführenden Linzer SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger das symbolische „Blaue Auge“ für seine Hauptplatz-Misere überreicht.

Auszeichnung für Schildbürgerstreich

Mit dem „Blauen Auge“ zeigt die Freiheitliche Jugend Linz ab sofort besonders skurrile Vorkommnisse in unserer Heimatstadt auf und verleiht es an deren Drahtzieher. „Mit diesem ´Blauen Auge´ zeichnen wir Bürgermeister Luger und seine SPÖ für ihren Schildbürgerstreich am Linzer Hauptplatz aus. Sie wären wohl besser beraten gewesen, am Tag der Arbeit wirklich etwas für unsere Arbeiter zu tun, anstatt mit parteipolitischem Vandalismus ein sehr schlechtes Vorbild für unsere Jugend abzugeben“, stellt Kreuzer klar.

„Keine Innovations-Experimente“

„Gerade jetzt inmitten der Corona-Krise gibt es für die Linzer Jugend in Sachen Arbeit genug zu tun. Bürgermeister Luger sollte sich lieber darum kümmern, dass die vielen arbeitslosen Jugendlichen wieder einen Arbeitsplatz in unserer Heimatstadt bekommen. Dass diejenigen, die noch immer in Kurzarbeit sind, wieder Sicherheit bekommen. Dazu braucht es endlich Taten und keine rote Farbe und ´Innovations-Experimente´ auf unserem Hauptplatz“, unterstreicht die stv. Obfrau der Freiheitlichen Jugend und meint abschließend: „Anstatt, wie so oft, ausschließlich auf Innovation zu setzen, hätte die Linzer SPÖ auch auf das altbewährte Handwerk eines Linzer Malers zurückgreifen können. So hätte nicht nur ein Maler-Unternehmen in unserer Heimatstadt profitiert, man hätte auch gewusst, was man bekommt.“

Kommentare

  1. Andi
    Andi07.05.2021 15:44 Uhr

    Nachgedacht? Ne worüber denn? - So deppert, erst male diese Politik-Hirseln alles rot an (ohne Hirn) dann kommens drauf, das die Farbe nicht mehr weg geht und Kärchern darauf hin die Fugen aus den Steinen. Da sieht man wieder wie weit unsere Politiker von echter Arbeit und Hausverstand entfernt sind. Und wer darf das dann bezahlen? Na wir Steuerzahler....

  2. Schwarze Katz
    Schwarze Katz06.05.2021 19:39 Uhr

    Roter Platz und blaues Auge - Ein grüner Rasen wäre die beste Wahl gewesen!!

  3. Schwarze Katz
    Schwarze Katz06.05.2021 19:39 Uhr

    Roter Platz und blaues Auge - Ein grüner Rasen wäre die beste Wahl gewesen!!

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