Alk-Verbot in Parks: Ordnungsdienst stellte im Juli neun Anzeigen aus
LINZ. Mit exakt 1.961 dokumentierten Fällen erzielte der Linzer Ordnungsdienst im Juli 2021 den bisher höchsten Wert in diesem Jahr. Schwerpunkte betrafen dabei illegale Bettelei und die Alkoholverbote in den Parks, wo im Juli auch neun Anzeigen ausgestellt wurden.

Die Mitarbeiter verzeichneten damit 549 Einsätze mehr als im Juli des Vorjahres, was einer Steigerung um fast 40 Prozent entspricht. Vor allem bei der illegalen Bettelei ist es gegenüber dem Vormonat zu einem merkbaren Anstieg gekommen. Bei insgesamt 206 Einsätzen in diesem Bereich war der Ordnungsdienst zur Stelle. Zum Vergleich: Im „Coronasommer“ 2020 gab es „nur“ 20 derartige Vorfälle mit Bettlern.
Ermahnung statt rascher Bestrafung
„Der Anstieg ist einerseits auf das Auftauchen neuer Bettlerclans in Linz aber andererseits vor allem auf die intensive und konsequente Überwachung des Ordnungsdienstes zurückzuführen“, betont Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml. Ebenfalls ein großer „Posten“ bei der Arbeit des Ordnungsdienstes im Juli waren Kontrollen in Zusammenhang mit ortspolizeilichen Verordnungen.
Im Juli 2021 wurden 309 diesbezügliche Überprüfungen durchgeführt. Bezüglich des Alkoholverbotes im Volksgarten und im Schillerpark legt der OSL Wert auf Ermahnung und Belehrung, statt sofort Anzeigen auszustellen. Allerdings musste man im Juli insgesamt neun Anzeigen wegen Übertretung des Alkoholverbots im Schillerpark bzw. Volksgarten ausstellen. Dabei handelte es sich um Personen, die sich trotz mehrmaliger Ermahnung nicht einsichtig und unbelehrbar zeigten.
„Beide Parks sind jetzt viel friedlicher und familienfreundlicher“, betont Stadtrat Michael Raml, dass das Verbot Früchte trägt.


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