Mit den Tipps der AUVA-Landesstelle Linz sicher in die Schule starten

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Foto: R. Reichhart
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Olga Streicher   Anzeige, 08.09.2021 07:00 Uhr

LINZ. Die Schule geht wieder los. Oberösterreichs Taferlklassler werden dabei erstmals den Weg in die Schule alleine gehen. Die Experten der AUVA-Landesstelle Linz geben Tipps, wie man sicher und gesund durch die Schulzeit kommt.

Meist führen mehrere unterschiedliche Wege zur Schule, doch der kürzeste Weg ist nicht immer auch der sicherste. Prinzipiell sollten am Schulweg so wenig wie möglich stark frequentierte Straßen überquert werden. Sichere Übergänge mit Überquerungshilfen wie Ampel, Schulwegsicherung, Zebrastreifen oder Mittelinsel sind die sicherere Wahl. Für viele Volksschulen gibt es bereits Schulwegpläne (www.schulwegplan.at), die Eltern und Kindern bei der Auswahl geeigneter Wege helfen. Das Angebot wird laufend ausgebaut.

Den Schulweg üben

Ist der sicherste Weg gefunden, gilt es regelmäßig zu üben und das Verhalten der Kinder zu kontrollieren. Was Eltern darüber hinaus beachten sollten, zeigen folgende Tipps aus der AUVA-Landesstelle Linz:

  • Genügend Zeit einplanen: Stress führt zu einem höheren Unfallrisiko, sowohl bei den Eltern als auch bei den Kindern. Lieber früher von zu Hause weg gehen und den Schulweg entspannt bewältigen.
  • Auto stehen lassen: Durch zu viele Autos vor den Schulen steigt die Unfallgefahr für die Kinder an, darum lieber den Weg zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wählen.
  • Sich gut sichtbar machen: Gerade im Herbst, wo es morgens noch dunkel ist, sind reflektierende Elemente oder Sticker an Jacken, Schultaschen, Schuhen und Mützen wichtig, um im Straßenverkehr von Autofahrern rechtzeitig gesehen zu werden.
  • Jeden Streckenabschnitt einzeln üben – auch nach Schulbeginn. Denn Kinder unter 12 Jahren können einmal erlernte Verkehrsregeln noch nicht auf die gesamte Strecke anwenden. Diese Abstraktionsfähigkeit entwickelt sich erst später.

Wiederholungen führen zu mehr Sicherheit

Die AUVA rät, Kindern möglichst frühzeitig beizubringen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält. Denn nur, wenn sie selbst aktiv am Geschehen teilnehmen, wird der Grundstein für ein sicheres Verhalten gelegt. Das Um und Auf ist das Üben, wie auch Marina Pree-Candido, Direktorin der AUVA-Landesstelle Linz betont: „Ganz grundsätzlich gilt: je mehr Wiederholungen, desto sicherer wird sich das Kind im Straßenverkehr bewegen. Daher sollten Eltern auch mit den Zweit- und Drittklässlern noch üben. Ein Rollentausch zwischen Eltern und Kindern ist gut geeignet, um den Übungsfortschritt zu überprüfen und zeigt, wo die Kinder noch unsicher sind und Unterstützung benötigen.“

Rückenfit mit der richtig bepackten Schultasche

Die kindliche Wirbelsäule befindet sich noch mitten in der Entwicklung. Durch falschgetragene oder zu schwere Schultaschen können Rückenschmerzen bis hin zu Haltungsschäden ausgelöst werden. Eltern sollten daher ein besonderes Augenmerk auf die richtige Einstellung der Schultasche legen. Die Oberkante der Schultasche muss auf Höhe der Schultern abschließen. Nach Schultern des Rucksacks die Zugbänder links und rechtsstraffziehen, sodass dieser gut am Rücken anliegt. Diese Einstellungen sind regelmäßig zu optimieren, da die Kinder noch wachsen.

Für den richtigen Umgang mit Lasten gibt es folgende Expertentipps:

  • Nur tatsächlich benötigte Schulutensilien mitnehmen. Alles, was nicht gebraucht wird, regelmäßig aus- bzw. umräumen und Fächer bzw. Spinde in der Schule nutzen.
  • Schweres rückennahe packen, damit sich die Last möglichst auf den gesamten Rücken verteilt.
  • Die Schultasche stehend auf dem Tisch einräumen, um eine ungünstige Haltung zu vermeiden.
  • Wasserflaschen leer transportieren, eventuell nur mit Sirup befüllen und erst in der Schule mit Wasser auffüllen. So spart man sich Gewicht in der Schultasche.
  • Bewegung finden, die Spaß macht und diese regelmäßig einplanen. Das stärkt die Muskulatur, das Koordinationsgeschick und ist zusätzlich zum Ausgleich auch Verletzungsprophylaxe.

AUVA-Service

  • Vielfältige Präventionsangebote
  • Schnelle Rechtsauskünfte, Beratung und Unterstützung nach einem Arbeitsunfall
  • Schutz vor Schadensersatzforderungen für Arbeitgeber
  • Spitzenbehandlung in eigenen UKH und Reha-Zentren
  • Angebote zur beruflichen Rehabilitation und Umschulung
  • Leistung von finanziellen Entschädigungen

Informationen und Beratung:

AUVA-Landesstelle Linz

Tel. 05/9393-32701

LUV@auva.at

www.auva.at

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