Donauparkstadion neu: „Schlechter Deal kommt Linzern teuer zu stehen“

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Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 08.09.2021 16:09 Uhr

LINZ. Kurz vor dem Spatenstich für das neue Donauparkstadion am 16. September erneuert Lorenz Potocnik (Linz+) seine Forderungen nach nötigen Nachverhandlungen mit dem Land: „Die Stadt Linz hat sich hier richtig über den Tisch ziehen lassen.“

Während das Land OÖ bei der LASK Arena auf der Gugl mit 30 Millionen Förderung etwa die Hälfte der offiziell zugegebenen Baukosten zuschießt, sind es beim Donauparkstadion nur drei Millionen. „Die Schieflage ist gewaltig: Wir reden hier von 50 Prozent Förderung bei dem einen Projekt und nur zehn Prozent beim anderen. Stadion ist Stadion – es muss für alle das gleiche gelten. Die Stadt Linz hat sich hier richtig über den Tisch ziehen lassen“, sagt Lorenz Potocnik (Linz+), der nun Nachverhandlungen fordert.

Forderung: Mindestens 10 Millionen Euro Kostenanteil des Landes

„Bürgermeister Klaus Luger hat sich beim großen Fußball- und Leichtathletikpaket auf einen richtig schlechten Deal eingelassen, der nun allen Linzen teuer zu stehen kommt. Von Anfang an war jedem Profi klar, dass das Donauparkstadion mindestens 25 Mio € kostet. Warum hat er das so schlecht verhandelt?“

Potocniks Ziel: Schadensbegrenzung und mindestens 10 Millionen Euro Kostenanteil des Landes. „Das wäre mit etwa 33 Prozent der Gesamtkosten immer noch erheblich weniger als bei der LASK Arena.“

Landes-Schätzung war „bewusst niedrig“ gehalten

„Die im Linz-Land OÖ-Vertrag (Fußball-Leichtathletik-Paket) und ursprünglich kommunizierten 9 Millionen Euro Gesamtkosten waren eine „Schätzung“ des Landes OÖ. Dass diese natürlich ganz bewusst die Gesamtkosten absurd niedrig „schätzen“ um den 1/3-Anteil des Landes auch niedrig zu halten, war dem Bürgermeister offenbar egal. Nun müssen die Linzer die Suppe auslöffeln.“

 

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