Linzer KPÖ sammelte rund 500 Unterschriften gegen Linzer Autobahnprojekte

Lena Brandstätter Tips Jugendredaktion Lena Brandstätter, 21.09.2021 16:58 Uhr

LINZ.  Bei diversen Wahlkampfinfoständen hat die KPÖ in Linz rund 500 Unterschriften gegen die Linzer Autobahnprojekte und für die Einleitung von Volksbefragungen gesammelt.

„Während andere Parteien nur reden und unglaubwürdige Distanzierungen von den Autobahnschleusen durch Linz vorbringen, unterstützen wir aktiv die Initiativen aus der Zivilgesellschaft gegen den Bau von Autobahnen durch Linz. Wenn sich nun auch SPÖ und ÖVP zaghaft gegen die Ostautobahn aussprechen, heißt das gar nichts. Sie haben sich auch für den Bau der Westring-Autobahn - koste es was es wolle - stark gemacht und werden letztlich auch jeder Trassenvariante zustimmen, die dann kommt. Wer weiter für den zügellosen Ausbau des Straßenverkehrs inklusive Transit eintritt, wird auch für neue Autobahnen sein. Ein Tunnel oder die Verlegung - nach dem Motto Florianiprinzip - ändert daran nichts“, so KPÖ-Verkehrssprecher Michael Schmida.

Armin Kraml, Mitinitiator der beiden Volksbefragungsinitiativen und unabhängiger Kandidat auf der KPÖ-Liste für die Gemeinderatswahl: „Es braucht in Linz eine echte Verkehrswende anstatt unser Steuergeld für ungezügelten Autobahnbau zu verwenden! Das sind wir schon aus Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen schuldig. Wir fordern daher den Ausbau eines sicheren und komfortablen Rad- und Fußgehernetzes und der Öffis mit Gratisnutzung.“

In Linz gibt es derzeit zwei Initiativen von Autobahn-GegnerInnen für die Einleitung von Volksbefragungen. Die KPÖ unterstützt sowohl die Initiative „Volksbefragung A26 Bahnhofsautobahn“ (Westring), als auch „Kein Transit-Verkehr in Linz“ gegen die Ostautobahn im Linzer Süden. Sie hat sich auch immer gegen diese Steinzeitprojekte im Gemeinderat ausgesprochen.

 

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