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LINZ/OÖ. Der Wirtschaft in Oberösterreich geht es gut. Das spürt man auch in der Sparkasse OÖ deutlich: Im ersten Halbjahr gab es vor allem Zuwächse im Wertpapier- und Wohnbaugeschäft und bei Investitionskrediten.

„Die positive operative Geschäftsentwicklung zeigt, dass der Wirtschaftsmotor in Oberösterreich wieder angesprungen ist“, erklärt Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ. (Foto: Sparkasse OÖ)

Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 auf 83 Mio. Euro, nach 18 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das ist eine Steigerung um mehr als das Vierfache und übertraf damit auch das Ergebnis vor Steuern des ersten Halbjahres 2019 von 49 Mio. Euro. Neben dem wirtschaftlichen Aufschwung ist die gute operative Geschäftsentwicklung ein wesentlicher Einflussfaktor für diese deutliche Ergebnissteigerung. Grundstein dafür ist der Fokus der Sparkasse OÖ auf die Bedürfnisse ihrer Kunden. Die Bank überzeugt dabei mit persönlichem sowie digitalem Banking.

Steigerung auch bei den Spareinlagen

„Die vielversprechende Entwicklung der Wirtschaft in Oberösterreich lässt uns weiterhin positiv in die Zukunft blicken. Vor allem im Bereich privater Wohnbau, beim Wertpapiergeschäft sowie bei den Investitionskrediten konnten wir im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Zuwächse verzeichnen. Die positive operative Geschäftsentwicklung zeigt, dass der Wirtschaftsmotor in Oberösterreich wieder angesprungen ist“, erklärt Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ.

Das Vertrauen der Kunden in die Sparkasse OÖ zeigt sich auch in den Spareinlagen, denn trotz Nullzinsumfeld verzeichnete die Bank bei den Spareinlagen eine Steigerung von rund 8 % auf 5,2 Mrd. Euro. Die betreuten Kundengelder kletterten um knapp 11 % auf 20,7 Mrd. Euro. Dieser Anstieg verdeutlicht den Zuwachs beim Veranlagen in Wertpapiere, das zum Kapitalaufbau und demzufolge zur finanziellen Gesundheit unserer Kund*innen beiträgt. Hier ist vor allem die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Veranlagungsformen erkennbar.

Prognostizierte Kreditausfälle traten bis dato nicht ein

Die Bilanzsumme stieg um fast 10 % auf 15,8 Mrd. Euro. Die Kernkapitalquote liegt bei rund 16 %, die Summe der Eigenmittel liegt stabil bei 1,1 Mrd. Euro, bei einer Eigenmittelquote von 19,5 %. Das Zinsergebnis lag im ersten Halbjahr stabil bei 90 Mio. Euro. Beim Provisionsergebnis erzielte die Sparkasse OÖ eine deutliche Steigerung von rund 7 % auf 63 Mio. Euro, hier konnte vor allem im Wertpapiergeschäft ein Zuwachs von rund 10 % erreicht werden. Auch in der privaten Wohnbaufinanzierung konnte das Neugeschäft um rund 20 % gegenüber der Vorjahresperiode gesteigert werden. Die Investitionskredite haben einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Kreditwachstum geleistet.

Wesentlichen Einfluss auf das Halbjahresergebnis hat auch die Entwicklung der Risikokosten. Die im Vorjahr für 2021 erwarteten Kreditausfälle aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind bis dato nicht eingetreten und auch im 2. Halbjahr 2021 wird mit keinen wesentlichen Ausfällen gerechnet. Die NPL-Quote, das Verhältnis der notleidenden Kredite zu den Kundenforderungen, verbesserte sich weiter auf 1,9 % (2,2 %). Insgesamt wird in der Sparkasse OÖ für 2021 – sofern die Rahmenbedingungen ähnlich bleiben - ein deutlicher Anstieg des Nettogewinns gegenüber 2020 angestrebt.


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