Anna Weghuber: „Home-Schooling statt No-Schooling“

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Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 19.11.2021 14:31 Uhr

LINZ. Völliges Unverständnis für das aktuelle Vorgehen von Bildungsminister Heinz Faßmann herrscht bei Pädagogin und SPÖ-Gemeinderätin Anna Weghuber: „Die aktuelle Bestimmung für die Schüler, kann man nur unter dem Begriff „No-Schooling“ zusammenfassen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum es kein Bekenntnis zu Distance Learning und Home-Schooling gibt.“

Große Verunsicherung herrscht derzeit bei Pädagogen, wie Gemeinderätin Weghuber aus Gesprächen mit ihren Kolleginnen und Kollegen weiß. Viele fragen sich, was konkret für wen gilt und wie die Vorgaben in der Praxis umgesetzt werden sollen. „Wir haben seit Beginn der Pandemie viel Ressourcen in Digitalisierung gesetzt.

Jetzt, nach 20 Monaten, sind wir wieder mit völlig neuen Rahmenbedingungen konfrontiert. Ein Beispiel: Lernpakete für jene Schüler, die zuhause bleiben. Wie diese konkret aussehen sollen, ist undefiniert“. Konkret sieht der Bildungsminister vor, die Schulen offen zu lassen, wenn aber Eltern entscheiden, das Kind nicht in die Schule zu bringen, dann kann es zuhause bleiben – allerdings ohne Unterricht. „Das ist No-Schooling, das ist kein Unterricht. So gehen wir mit unseren Kindern nicht um. Home-Schooling ist jedenfalls besser als gar kein Unterricht“, betont Weghuber, die hofft, dass der Bildungsminister seine Meinung noch einmal überdenkt.

Es ginge um den Schutz unserer Jüngsten und deren Weiterentwicklung auf ihrem künftigen Bildungsweg. Auch bei Schülern und Eltern herrscht eine große Verunsicherung betreffend die kommenden Wochen bis Weihnachten. Die explosionsartige Ausbreitung des Virus unter Kinder und Jugendlichen ist besorgniserregend. „Das ist nicht die Zeit für irgendwelche schwammigen Vorgaben seitens des Bildungsministers. Es braucht Klarheit und Sicherheit für die Schulen – für Pädagogen, Eltern und Schüler“, so Weghuber abschließend.

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