Voest investiert in Photovoltaik-Anlagen

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Anna Stadler Tips Redaktion Anna Stadler, 25.01.2022 17:30 Uhr

LINZ. Die voestalpine stattet ihre Standorte konzernweit mit Photovoltaik-Anlagen aus. Dies ist ein weiterer Schritt zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion.

Mit der konzernweiten Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf einer Fläche von rund 310.000 Quadratmeter und einer Leistung von knapp 61 Megawatt Peak setzt der die voestalpine hinsichtlich Stromleistung und Flächenwidmung nun neue Maßstäbe in der nachhaltigen Eigen-Energieversorgung. Zum Vergleich: Mit dieser Stromleistung aus erneuerbarer Energie könnte ein Konvoi aus 10.000 Elektroautos einmal jährlich um die Erde fahren.

PV-Anlagen als weiterer Meilenstein

An den österreichischen Standorten Linz, Donawitz, Kapfenberg und Krems entstehen bzw. sind bereits Photovoltaik-Anlagen auf 100.000 Quadratmeter Dach- und Freiflächen installiert, ebenso sind Anlagen in Deutschland und Holland in Betrieb. Geplant ist auch der Ausbau in Spanien, den USA und China. „Wir nehmen den Klimaschutz sehr ernst und setzen eine Vielzahl an unterschiedlichen Maßnahmen. Alleine in den letzten zehn Jahren beliefen sich die Umweltausgaben der voestalpine auf insgesamt 2,4 Milliarden Euro. Mit den Photovoltaik-Anlagen schaffen wir nun einen weiteren wichtigen Meilenstein für unsere eigene grüne Energieversorgung“, sagt Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG.

Klarer Plan zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion

Der Konzern hat Emissionen in den letzten drei Jahrzehnten mit konsequenten Prozess- und Anlagenoptimierungen seine CO2-Emissionen um rund 20 Prozent auf das praktisch technisch mögliche Niveau reduziert. Eine weitere signifikante Reduktion ist nur auf Basis eines grundlegenden Technologiewandels möglich. Mit greentec steel hat die voestalpine einen klaren Plan zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion: Mit einer Hybridtechnologie könnten bis 2030 die CO2-Emissionen um rund 30 Prozent gesenkt werden, langfristig strebt der Konzern an, den Einsatz von grünem Strom und grünen Wasserstoff im Stahlerzeugungsprozess sukzessive zu erhöhen und so bis 2050 CO2-neutral zu produzieren. Grundvoraussetzung ist jedoch die ausreichende Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbarer Energie in ausreichender Menge und zu wirtschaftlich darstellbaren Preisen.

Führender Anbieter für Unterkonstruktionen von Photovoltaik- und Solaranlagen

Die voestalpine ist bereits seit Jahren mit ihren hochqualitativen Stahlkomponenten und -systemen für Unterkonstruktionen von Photovoltaik – und Solaranlagen führender Anbieter in diesem Segment. Nun kommen die hochwertigen Spezialprofile auch bei den Photovoltaik-Anlagen an den österreichischen Standorten zum Einsatz.

 

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